Weiter mit Tracking durch Dritte

Besuchen Sie unsere Website mit personalisierter Werbung und Werbetracking durch Dritte. Details und Informationen zu Cookies, Verarbeitungszwecken sowie Ihrer jederzeitigen Widerrufsmöglichkeit finden Sie in der Datenschutzerklärung und in den Privatsphäre-Einstellungen.

Weiter mit dem PUR-Abo

Nutzen Sie unser Angebot ohne Werbetracking durch Dritte für 4,99 Euro/Monat. Kunden mit einem bestehenden Abo (Tageszeitung, e-Paper oder PLUS) zahlen nur 0,99 Euro/Monat. Informationen zur Datenverarbeitung im Rahmen des PUR-Abos finden Sie in der Datenschutzerklärung.

Zum Angebot Bereits PUR-Abonnent? Hier anmelden

Tracking durch Dritte: Zur Finanzierung unseres journalistischen Angebots spielen wir Ihnen Werbung aus, die von Drittanbietern kommt. Zu diesem Zweck setzen diese Dienste Tracking-Technologien ein. Hierbei werden auf Ihrem Gerät Cookies gespeichert und ausgelesen oder Informationen wie die Gerätekennung abgerufen, um Anzeigen und Inhalte über verschiedene Websites hinweg basierend auf einem Profil und der Nutzungshistorie personalisiert auszuspielen.

Verarbeitungszwecke:
Informationen auf einem Gerät speichern und/oder abrufen

Für die Ihnen angezeigten Verarbeitungszwecke können Cookies, Gerätekennungen oder andere Informationen auf Ihrem Gerät gespeichert oder abgerufen werden.

Personalisierte Anzeigen und Inhalte, Anzeigen und Inhaltsmessungen, Erkenntnisse über Zielgruppen und Produktentwicklungen

Anzeigen und Inhalte können basierend auf einem Profil personalisiert werden. Es können mehr Daten hinzugefügt werden, um Anzeigen und Inhalte besser zu personalisieren. Die Performance von Anzeigen und Inhalten kann gemessen werden. Erkenntnisse über Zielgruppen, die die Anzeigen und Inhalte betrachtet haben, können abgeleitet werden. Daten können verwendet werden, um Benutzerfreundlichkeit, Systeme und Software aufzubauen oder zu verbessern.

▌▉▍▉▉▍▉▌▌▉▍▉▌ ▉▌▌▉▍▉▌▌▉▍▉▍▉▍ ;▌▉▍▉▉▍▉▌▌▉▍▉▌
Newsticker
Selenskyj berichtet von weiteren schweren Gefechten in der Ostukraine
  1. Startseite
  2. Politik
  3. Krieg in der Ukraine: Das Update zum Ukraine-Krieg vom 12. September

Krieg in der Ukraine
12.09.2022

Das Update zum Ukraine-Krieg vom 12. September

Foto: AZ-Grafik

Mit unserem Update zum Krieg in der Ukraine behalten Sie den Überblick über die Nachrichtenlage. Wir senden Ihnen jeden Abend die wichtigsten Meldungen des Tages.

Die Ukraine hat in den vergangenen Tagen große Erfolge erzielt, die ihr viele nicht zugetraut hatten. Die Truppen des überfallenen Landes haben Putins Soldaten aus ganzen Landstrichen vertrieben. Am Montag meldete der ukrainische Generalstab, innerhalb nur eines Tages seien 20 Ortschaften befreit worden. Die größten Geländegewinne gibt es im Nordosten, in der Region Charkiw – die russischen Kämpfer haben sich weitgehend aus dem Gebiet zurückgezogen. Aber auch im Süden, rund um Cherson, meldet die Ukraine Gewinne.

Russland spricht offiziell von einer "Umgruppierung" in der Region Charkiw. Doch die Niederlage, die in Russland natürlich nicht so genannt wird, setzt dem Kreml zu. In der Öffentlichkeit scheint das Bild der "Spezialoperation" langsam zu bröckeln, schreibt unsere Korrespondentin. Selbst im russischen Staatsfernsehen fällt jetzt der eigentlich verbotene Begriff "Krieg".

Der Tag: Bei aller Euphorie der Ukraine über die Geländegewinne ist klar, dass die russischen Angreifer nicht auf einen Schlag ungefährlich geworden sind. Das merkt ganz aktuell besonders die Zivilbevölkerung im Nordosten des Landes, wo – offenbar als Reaktion auf den Teilrückzug aus dem Gebiet Charkiw – Russland die kritische Infrastruktur beschossen hat. So gab es in der Region zeitweise großflächige Stromausfälle, in Charkiw ist auch der Nahverkehr einschließlich der U-Bahn ausgefallen.

Alle Nachrichten zum Verlauf des Krieges können Sie stets in unserem Liveticker nachlesen.

Die Lage: Die Erfolge der Ukraine sorgen dafür, dass hierzulande die Diskussion um weitere Waffenlieferungen wieder lauter wird. So fordert der Grünen-Vorsitzende Omid Nouripour im Interview mit unserer Redaktion weitere Waffenlieferungen und schloss dabei auch Leopard-2-Panzer nicht aus. Die SPD bremst derweil. Bundeskanzler Olaf Scholz wich der Frage nach Panzer-Lieferungen am Montag aus, er setzt bei der militärischen Unterstützung der Ukraine weiterhin auf Artillerie und Flugabwehr. Scholz betont zudem, es werde keine deutschen Alleingänge geben und jede Lieferung werde mit den Nato-Partnern abgestimmt.

Verteidigungsministerin Christine Lambrecht, wie Scholz in der SPD, hält derweil eine Rede zur Neuausrichtung der Bundeswehr, die zumindest für die Parteilinken eine Zumutung darstellt: Sie spricht von einem Tag der Armee und davon, Deutschland müsse seine Rolle als militärische Führungsmacht annehmen. Bei den schweren Waffen bleibt sie aber ganz auf Kanzlerlinie: "Keine deutschen Alleingänge", mahnt sie an.

Kommentar des Tages: Deutschland macht also keine Alleingänge, so begründen der Bundeskanzler und die Verteidigungsministerin die Zurückhaltung. Also: keine Lieferung von Kampf- und Schützenpanzern an die Ukraine. Oder? Nun, das kann sich schnell ändern, schreibt Christian Grimm in seinem Kommentar: Lambrecht lässt sich bei Panzerlieferungen eine Hintertür.

Das könnte Sie auch interessieren:

Wegen des Embargos gegen Russland und der Nutzung der Kohle für die Stromerzeugung wächst der Import von Kohle aus Kolumbien. Dort berichten Indigene über massive Wasserprobleme.

Kohle aus Kolumbien: Wie Deutschland seine Energie-Probleme auslagert

Die Union wirft Verteidigungsministerin Lambrecht Konzeptlosigkeit bei den Problemen der Bundeswehr vor und bescheinigt ihr, als "Erklärbär" selbstherrlich aufzutreten.

Union wirft Lambrecht nach Grundsatzrede Strategielosigkeit vor

Moskau versucht die Wahlen im Netz zu beeinflussen - so auch aktuell in Italien. Aber selbst alte Freunde Putins spielen eine Rolle.

Russische Schatten über Italiens Parlamentswahlen

Damit Sie den Überblick behalten, wollen wir Sie in diesem Update am Abend über die wichtigsten Ereignisse informieren: Was ist am Tag passiert? Wie schätzen unsere Autorinnen und Autoren die Lage ein? Welche Auswirkungen des Krieges sind vor Ort in Bayern zu spüren? Um das Update regelmäßig zu erhalten, sollten Sie die Push-Meldungen aus unserer Redaktion abonniert haben. Dafür müssen Sie sich nur die App „Augsburger Allgemeine News“ herunterladen (hier für Android-Nutzer und hier für iPhone-Nutzer) und die Push-Mitteilungen abonnieren. Wenn Sie sich durch diese Zusammenfassung gut informiert fühlen, empfehlen Sie das Update zum Krieg in der Ukraine gerne weiter. Alle Folgen des Nachrichtenüberblicks finden Sie auf einer Sonderseite.

Themen folgen

Die Diskussion ist geschlossen.