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Augsburg

18.04.2019

Aiwanger sucht Perspektiven für Airbus-Tochter Premium Aerotec

Bei Premium Aerotec in Augsburg werden unter anderem Rumpfschalen für verschiedene Airbusflieger gebaut. In Augsburg könnten im schlimmsten Fall bis zu 1100 Stellen wegfallen.
Bild: Fred Schöllhorn (Archiv)

Die Augsburger Airbus-Tochter Premium Aerotec hat einen massiven Stellenabbau angedroht. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger sucht nach Lösungen.

Angesichts des drohenden Arbeitsplatzabbaus bei der Augsburger Airbus-Tochter Premium Aerotec will Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger nach Lösungen suchen. Der Freie-Wähler-Chef will am Donnerstag mit der Geschäftsführung und dem Betriebsrat des Flugzeugbauers über die aktuellen Entwicklungen und Zukunftsperspektiven sprechen. Anschließend will Aiwanger die Öffentlichkeit informieren.

Das Unternehmen hatte angekündigt, dass mittelfristig die Stellen von 1100 der rund 3600 Mitarbeiter in Augsburg gefährdet seien. Premium Aerotec hat einen Restrukturierungsplan entwickelt, um eine langfristige Perspektive für das Werk in Schwaben zu entwickeln. Um Kosten zu reduzieren, sei auch der sozialverträgliche Jobabbau möglich.

Das Unternehmen hatte zuletzt mehrere Rückschläge hinnehmen müssen. Zunächst war vor einem Jahr angekündigt worden, dass rund 500 Zeitarbeiter gehen sollen. Ende Dezember gab es dann einen Großbrand in dem Augsburger Werk. Wenige Wochen später wurde von Airbus das Aus des A380 verkündet, für den auch Premium Aerotec Teile produziert. Der Airbus-Zulieferer hat an mehreren Standorten rund 10.000 Mitarbeiter, Augsburg ist der Unternehmenssitz. (dpa)

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