Dienstag, 21. Mai 2013

27. Juni 2011 00:07 Uhr

Die Angst vor dem Untergang

Bernd Hader sprach über die Apokalypse Von ERIC

Schon gehört? Nächstes Jahr geht die Welt unter. Am 21. Dezember 2012 endet der 5125 Jahre währende Kalender der Maya. Und was sollte danach Anderes folgen als das Ende aller Tage? Nach über einem Jahr Pause fand wieder eine Veranstaltung im Rahmen der von Volker Sommitsch initiierten Reihe „Curiosum“ statt. Im Hempels hielt Wissenschaftsjournalist Bernd Harder den Vortrag „2012 – Jahr der Apokalypse“ in Anlehnung an sein Buch „2012 oder wie ich lernte, den Weltuntergang zu lieben“.

Trocken und unterhaltsam zerpflückte der Friedberger die apokalyptischen Szenarien, die derzeit kursieren. Von der Umkehrung des Magnetfelds, die laut Harder 1000 bis 4000 Jahre dauere und deshalb kaum zu bemerken sei, kam er zu den Sonnenstürmen, die dann durch das geschwächte Magnetfeld der Erde brechen könnten.

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Schreckgespenst Nummer Drei: der Planet X, genannt Nibiru. Allein sein Eindringen in das Sonnensystem könne Schaden anrichten. „Alles Quatsch“, befand Harder. „Wäre das passiert, hätte die Erde schon längst ihre elliptische Umlaufbahn verlassen.“ Und vom endenden Kalender der Mayas gehe auch keine Gefahr aus. Der werde, so Harder, wie jeder andere Kalender einfach wieder von vorne beginnen. (eric)

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