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Polizistenmord: Gedränge zum Prozessauftakt

Polizistenmord

Gedränge zum Prozessauftakt

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    Interessierte Jura-Studenten: Christoph Röder, Kevin Wittman, Andreas Bader.
    Interessierte Jura-Studenten: Christoph Röder, Kevin Wittman, Andreas Bader.

    Zum gestrigen Start des Polizistenmord-Prozesses bildeten sich schon am Morgen Schlangen vor dem Strafjustizzentrum. Die ersten Prozessbesucher warteten um 6 Uhr vor dem Gerichtsgebäude. „Wir wollten unbedingt einen Platz im Gerichtssaal haben“, so Christoph Röder, Kevin Wittmann und Andreas Bader. Die drei Studenten interessieren sich beruflich für das Verfahren – sie studieren Jura.

    Wegen der strengen Sicherheitsvorkehrungen dauerte es, bis alle Besucher im Gerichtssaal waren. Zweimal wurde das Publikum aus Sicherheitsgründen kontrolliert, bevor es im Gerichtssaal Platz nehmen konnte.

    Vor allem wollten die Besucher einen Blick auf die beiden mutmaßlichen Polizistenmörder Rudi R. und Raimund M. werfen. „Wir sind öfters aus Interesse in Gerichtsverhandlungen, aber dieser Fall ist natürlich etwas besonderes“, so ein Ehepaar.

    30 bis 40 Zuschauer mussten abgewiesen werden, weil der Gerichtssaal mit seinen 120 Plätzen voll war. Nach knapp zwei Stunden war der erste Prozesstag vorbei. Im Anschluss drängten sich die etwa zehn Kamerateams und rund 50 Journalisten im Foyer um die Verteidiger und den Leitenden Oberstaatsanwalt Reinhard Nemetz.

    Die beiden Angeklagten bekamen währenddessen in den Haftzellen im Keller des Gerichts noch Mittagessen, bevor sie in Begleitung mehrerer Beamter in ihre Gefängnisse nach Straubing und Landshut zurückgebracht wurden. (skro)"Seiten 1 und 3

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