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101. Bayreuther Festspiele
23.07.2012

Nach Hakenkreuz-Skandal: Zweitbesetzung übernimmt

Wegen Tätowierungen mit nationalsozialistischen Symbolen hat der Sänger Nikitin seinen Auftritt bei den Bayreuther Festspielen abgesagt.
2 Bilder
Wegen Tätowierungen mit nationalsozialistischen Symbolen hat der Sänger Nikitin seinen Auftritt bei den Bayreuther Festspielen abgesagt.
Foto: dpa

Wenige Tage vor der Eröffnungspremiere hat der Sänger der Titelpartie seinen Auftritt abgesagt. Seine Nazi-Tätowierung wurde ihm zum Verhängnis. Nun übernimmt die Zweitbesetzung.

Großer Wirbel um die 101. Bayreuther Festspiele:  Der Sänger der Titelpartie für die Eröffnungspremiere "Der Fliegende Holländer" ist abgereist. Der aus St. Petersburg stammende Sänger Evgeny Nikitin war früher Mitglied einer Metal-Band. In jungen Jahren ließ er sich Tattoos mit Nazi-Symboli stechen. Nun erklärte er: "Mir war die Tragweite der Irritationen und Verletzungen nicht bewusst, die diese Zeichen und Symbole besonders in Bayreuth und im Kontext der Festspielgeschichte auslösen."

Neue Besetzung innerhalb weniger Stunden

Innerhalb weniger Stunden präsentieren die Festspielverantwortlichen eine neue Besetzung: Samuel Youn, Bassbarition aus Südkorea ist der neue Holländer. Der stand im Festspielhaus sowieso schon parat, weil er für eine kleine Rolle im "Lohengrin" und als "Holländer"-Zweitbesetzung vorgesehen war. Christian Thielemann, der sich den Ruf eines Bayreuther Hausdirigenten erarbeitet hat, wird am Pult stehen. Er fungiert zusätzlich als musikalischer Berater. Regie führt der 31 Jahre alte Jan Philipp Gloger. Der "Holländer" ist erst seine dritte Operninszenierung. Eine Premiere in Bayreuth ist stets der strengen Kritik ausgesetzt. Gloger gibt sich nicht als Regie-Rabauke, aber auch nicht als bewusst zahmer Regisseur: Provokation als Selbstzweck interessiere ihn nicht, sagte er der Nachrichtenagentur dpa.

Tannhäuser von 2011

Gezeigt wird in Bayreuth auch die Wiederaufnahme der "Tannhäuser"-Produktion von 2011. Regisseur Sebastian Baumgarten ließ eine Biogasanlage auf der Bühne installieren, die Kritik an der Inszenierung war groß. In diesem Jahr auch wieder auf dem Spielplan: Hans Neuenfels' "Lohengrin". Im Vorjahr sind Klaus Florian Vogt als Schwanenritter und Annette Dasch als Elsa zum Bayreuther Traumpaar avanciert - sie sind auch dieses Mal wieder zu sehen und zu hören.

Kartenvergabe in der Kritik

Ein Jahr voller Turbulenzen wird hinter der Festspielleitung liegen, wenn sich am Mittwoch die von Kanzlerin Angela Merkel (CDU) angeführte Prominentenriege versammelt. Der Bundesrechnungshof hatte die Kartenvergabe in Bayreuth heftig gerügt, weil für ein öffentlich subventioniertes Haus zu wenig Karten in den freien Verkauf kämen. Sogar die Staatsanwaltschaft ermittelte. Das Verfahren ist inzwischen eingestellt. Das Vergabesystem für die begehrten Tickets ist überarbeitet worden.

Staatstheaterähnliche Einrichtung

Gleichwohl kursierten immer neue Gerüchte über angebliche Misswirtschaft am Grünen Hügel. Es gestaltete sich als schwieriges Unterfangen, nach den vielen Jahren unter der Führung von Wolfgang Wagner der Kulturstätte transparente Verwaltungsstrukturen zu geben. Bis zu seinem Abdanken war Wagner alleiniger Herr am Grünen Hügel. Jetzt reden über den Verwaltungsrat der Bund, der Freistaat Bayern, die Stadt Bayreuth und die Mäzenatenvereinigung Gesellschaft der Freunde von Bayreuth mit. Wenn man so will, ist aus dem geheimnisumwitterten Opernhaus eine staatstheaterähnliche Einrichtung geworden, bei der alles unter die Lupe kommt.(AZ(dpa)

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