Sonntag, 17. Dezember 2017

27. September 2017 07:56 Uhr

Lebensmittel-Rückruf

Salmonellen-Verdacht: Eier von Rewe, Aldi Nord, Penny zurückgerufen

Die Firma Eifrisch ruft bestimmte Freiland-Eier zurück. Salmonellen könnten laut Unternehmen nicht ausgeschlossen werden. Verkauft wurden die Eier bei Rewe, Aldi Nord und Penny.

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Die Firma Eifrisch hat einen Rückruf für womöglich von Salmonellen belastete Eier gestartet. Die Freiland-Eier wurden bei Penny, Rewe und Aldi Nord verkauft.
Foto: Kristof Van Accom, dpa (Symbolbild)

Wegen des Verdachts auf Salmonellen hat die Firma Eifrisch Freiland-Eier zurückgerufen. Es könne nicht ausgeschlossen werden, dass bestimmte Packungen belastet seien. Betroffen seien Eier des Lieferanten Parey, davon eine bestimmte Lieferung. Zu erkennen sind die womöglich belasteten Eier an der Printnummer 1-DE-1504401 und einem Mindesthaltbarkeitsdatum bis zum 12. Oktober 2017. Das teilte die Firma mit Sitz im niedersächischen Lohne am Freitagabend mit.

Verkauft wurden die Eier der Firma zufolge bei Penny, Aldi Nord und Rewe. Einige Bundesländer sind betroffen: Brandenburg, Sachsen-Anhalt, Sachsen, Thüringen und Bayern.

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Rückruf: Salmonellen-Verdacht bei Eiern von Eifrisch

Wie Eifrisch betont, sei der Rückruf vorsorglich. Nach einer amtlichen Untersuchung hätte nicht ausgeschlossen werden können, dass Salmonellen auftauchen könnte. Somit könnte der Verzehr zu Übelkeit, Erbrechen und Durchfall führen.

 

Verbraucher sollen die Eier zurückgeben oder entsorgen, empfiehlt Eifrisch.

Salmonellen und Co.: Lebensmittel-Rückrufe werden immer häufiger

In den vergangenen Jahren wurden im Schnitt rund 100 Lebensmittel pro Jahr zurückgerufen, Tendenz steigend. Schwere Erkrankungen und Todesfälle ausgelöst von belasteten Lebensmitteln sind selten. Allerdings starben einem Report der Verbraucherschutzzentrale Foodwatch zufolge zum Beispiel 2009/2010 acht Menschen in Österreich und Deutschland im Zusammenhang mit einem mit Listerien belasteten Käse. Diese Bakterien können für Schwangere und Immungeschwächte gefährlich sein.

In anderen Fällen ging es bei Rückrufen zum Beispiel um Glasscherben in Brot oder Metallteilchen in Würstchen. Auch fehlende Angaben, etwa zu allergieauslösenden Zutaten, können ein Rückrufgrund sein. AZ/dpa

 

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