Sonntag, 22. Oktober 2017

13. Oktober 2016 19:28 Uhr

Windböen beim Autofahren

Wenn Windböen das Auto erfassen: Ruhe bewahren und sanft gegenlenken

Windböen können gerade im Herbst ein Problem für Autofahrer werden. Ein Experte vom Tüv Rheinland gibt Tipps, wie man sich auf Autobahn verhalten soll und was noch zu beachten ist.

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Gerade auf Autobahnbrücken besteht im Herbst große gefahr von Böen erfasst zu werden. Ein Experte gibt Tipps, wie sich Autofahren verhalten sollten.
Foto: Arne Dedert, dpa

Gerade im Herbst müssen Autofahrer mit Windböen rechnen. Wenn eine Böe das Auto erfasst, gilt: «Ruhe bewahren, nicht hektisch das Lenkrad verreißen oder abrupt abbremsen, sondern gefühlvoll gegenlenken und mit angepasster Geschwindigkeit weiterfahren», rät Wolfgang Partz vom Tüv Rheinland. Besonders häufig ist Seitenwind auf langen Autobahnbrücken. Vor allem, wenn Autofahrer Lkw überholen, ist Vorsicht geboten: «Dabei wirkt der Lkw erst wie eine Schutzwand. Wer dann aus dem Windschatten herausfährt, kann völlig unerwartet von einem Windstoß erwischt werden.»

Auch an Waldschneisen können Windöen gefährlich werden

Die Gefahr plötzlicher Böen und Seitenwind tritt auch an Waldschneisen auf. «Grundsätzlich sollte man hier bei Wind nicht die erlaubten 100 km/h fahren, sondern das Tempo drosseln.» Zu erhöhter Aufmerksamkeit und angepasster Geschwindigkeit rät der Experte generell: «Denn gerade bei Herbststürmen kann es auch vorkommen, dass unvermittelt Äste oder andere herumfliegende Teile oder Gegenstände vor die Windschutzscheibe fliegen.» tmn

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