Freitag, 15. Dezember 2017

27. März 2017 14:21 Uhr

Bildung

Zwei Schulen, aber viele Gemeinsamkeiten

Gymnasium und Realschule am Maristenkolleg öffnen ihre Türen für Interessierte und bieten dazu ein vielfältiges Programm. Von Franz Issing

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„Offene Türen, offene Worte und ein attraktives Bildungsangebot schätzen Eltern, Schüler und Lehrer gleichermaßen“, waren sich Oberstudiendirektor Gottfried Wesseli und Realschuldirektorin Maria Schmölz einig. Beim Tag der offenen Tür am Maristenkolleg schleusten sie mehr als 1000 große und kleine Besucher, Kinder, die ab September 2017 in Realschule oder Gymnasium die Schulbank drücken wollen, durch die Räume der Mindelheimer Bildungsschmiede. Erörtert wurden dabei unter anderem Wahlmöglichkeiten und Durchlässigkeit der beiden Schultypen unter einem Dach.

Gottfried Wesseli zählte die Vorteile des Maristenkollegs auf: „Alle Schüler können unsere fünf Sporthallen, die Werk- und Medienräume, Musikzimmer sowie Chemie- und Physiksäle nutzen.“ Und dann gibt es in der Realschule noch den „Zweig 3b“, bei dem auch für Mädchen das Fach Werken auf dem Stundenplan steht. Zudem wird im Gymnasium für alle Schüler der fünften Jahrgangsstufe Werken und textiles Gestalten angeboten. „Ein absolutes Novum, mit dem nur das Maristenkolleg punkten kann“, informierte der Oberstudiendirektor.

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Nach der offiziellen Vorstellung der beiden Schularten waren Führungen durch das Schulgebäude und seine Einrichtungen angesagt. Lehrkräfte und Tutoren wiesen Eltern und ihren Kindern den Weg in die Welt eines bunten Schullebens. Bei mehr als 20 Aktionen und Ausstellungen kehrten Schüler und Pädagogen ihre kreativen Seiten heraus. Im Musikzimmer wartete Susanne Glanz auf große und kleine Besucher. Die Fachlehrerin erläuterte ihnen das Schulprojekt „Klasse-Im-Puls“. Will heißen: Alle Schüler können ein Instrument ihrer Wahl erlernen. Dieses Angebot faszinierte besonders den neunjährigen Jakob Altstetter aus Höfen. Er probierte schon mal aus, wie eine Geige klingt. Wie man im Hintergrund richtig die Fäden zieht, demonstrierten die Puppenspieler des Maristenkollegs. Sie führten im Marionetten-Theater die Streiche der Schildbürger auf.

Schauen und Staunen macht hungrig und durstig. Dem trugen Realschüler mit einem beachtlichen gastronomischen Angebot Rechnung. In der Schulküche backten sie für die Gäste leckere Blätterteigtaschen. Und dann gab es noch ein „fabelhaftes Café“, wo sich Eltern und ihre Sprösslinge mit Kaffee, Kuchen und Erfrischungsgetränken stärken konnten. Dort gab es auch bei einem Quiz kleine Preise zu gewinnen und man konnte beim Dosenwerfen seine Treffsicherheit testen oder in einem von der Klasse 6c (Gymnasium) selbst verfassten Fabelbuch blättern.

Wie gewohnt, standen den Besuchern am Ende ihres Rundganges auch die Elternbeiräte für Fragen zur Verfügung.

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