Beim Landesfinale von „Schüler experimentieren“ Platz drei belegt Von Gloria Brems

Neuburg/Dingolfing Ein kleines bisschen enttäuscht waren sie schon, aber inzwischen überwiegt die Freude. Die beiden Neuburger Sebastian Leitmayr und Jeremias Hubbauer sowie der Unterhausener Alexander Wiest haben beim Landesfinale des Wettbewerbs „Schüler experimentieren“ in Dingolfing den dritten Platz in der Kategorie Technik belegt. Zwölf Kinder waren dort mit ihren Projekten angetreten.
Die drei Gymnasiasten haben eine Recycling-Anlage entwickelt, die den Chip aus EC-, SIM- und Scheckkarten stanzt, um das PVC wiederverwenden zu können. Eine Erfindung, die auch noch den Sonderpreis für Automatisierungstechnik bekam, wie Sebastian Leitmayr stolz erzählt: „Der ist uns fast lieber, als der erste Platz.“ Die 100 Euro sollen in das Projekt investiert werden, denn die Drei wollen an ihrer Anlage weiter feilen. „Es soll später einmal komplett automatisch laufen“, sagt der 13-Jährige. Im nächsten Jahr wollen sie damit dann wieder antreten – und gewinnen.
Nervös seien sie nicht gewesen, als sie beim großen Landesfinale im Dingolfinger BMW-Werk ihre Erfindung vorstellten. Im Gegenteil, es habe richtig Spaß gemacht, erzählt Sebastian. Mit dabei war Betreuungslehrer Markus Helldobler und am zweiten Tag durften dann auch die Eltern, Geschwister und Freunde zur Siegerehrung dabei sein.
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