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13. Januar 2012 13:18 Uhr

Dschungelcamp 2012

Dschungelcamp-Autor: Neue Staffel setzt härter auf Brüste

Heute startet das Dschungelcamp 2012 «Ich bin ein Star - Holt mich hier raus!». Der Autor der RTL-Reality-Show freut sich auf Brüste und Ailton. Ein Interview.

Im Dschungelcamp 2012 müssen sich Micaela Schäfer, Brigitte Nielsen, Ailton und Co. wieder auf jede Menge Spinnen, Schlangen und Kakerlaken einstellen. Die bissigsten Attacken in «Ich bin ein Star - Holt mich hier raus!» werden aber erneut vom Moderatoren-Duo Sonja Zietlow und Dirk Bach kommen. Sie machen sich in ihren bitterbösen Dialogen immer wieder über die Schwächen der Kandidaten lustig. Hinter den Moderationen stecken die Autoren Jens Oliver Haas und Micky Beisenherz. Der 33-Jährige verriet in einem Interview, dass er sich schon seit Wochen auf die Nachtschichten im australischen Dschungel freut.

Auf welchen Kandidaten freuen Sie sich aus Autorensicht besonders?

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Beisenherz: «Ich bin ein Riesen-Fan von Ailton. Die Sendung muss wahrscheinlich untertitelt oder zusätzlich auf portugiesisch ausgestrahlt werden, aber bei seiner körperlichen Entwicklung mache ich mir zumindest keine Sorgen, dass er irgendwas nicht essen könnte im Dschungel. Die neue Staffel setzt außerdem noch härter als sonst auf Brüste. Neben Ailton sind auch noch einige andere zu bewundern.»

Ihre Texte sind oft zynisch und hart. Tun Ihnen die Kandidaten zwischendurch leid?

Beisenherz: «Nein, von den Kandidaten muss einem wirklich keiner leidtun. Wir sind ja nicht bei #http://www.augsburger-allgemeine.de/panorama/Bauer-sucht-Frau-2011-Finale-mit-Abschiedstraenen-und-grossen-Gefuehle-id17991501.html#Bauer sucht Frau» oder «Schwiegertochter gesucht». Die Kandidaten verfügen über die volle Chromosomenzahl und hatten fünf Staffeln Zeit, sich ansatzweise damit auseinanderzusetzen, was im Dschungelcamp passiert. Es kann niemand überrascht sein, wenn plötzlich eine Kakerlake auftaucht.»

Gibt es bei den Sprüchen über die C-Promis im Camp eine Schmerzgrenze?

Beisenherz: «Eine Schmerzgrenze gibt es schon. Wenn es in eine Art Hexenjagd ausartet, muss man natürlich sehr vorsichtig sein. Wir wollen ja nicht, dass die Leute als gebrochene Menschen aus dem Dschungel gehen. Das tun sie ohnehin teilweise, aber nicht weil wir sie kaputt schreiben. Dem Sänger Jay Khan hätten wir in der letzten Staffel auch mit einem Superskript nicht mehr helfen können.»

Gab es Prominente, die richtig sauer über Ihre Moderationen waren?

Beisenherz: «Die gibt es reichlich, aber die Beschwerden treffen in erster Linie die Moderatoren und nicht uns Autoren. Ich weiß zum Beispiel, dass Sonja Zietlow von Peter Bond in ihrem Golfclub nicht mehr begrüßt wird. Er hatte sich damals völlig anders gesehen und war überrascht, wie er im Fernsehen rüber gekommen ist.»

Alle Infos zum Dschungelcamp 2012 finden Sie hier. dpa/AZ

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