Donnerstag, 23. Mai 2013

04. Mai 2012 19:35 Uhr

Kommentar

Der FCA trübt die Freude

Der FC Augsburg und Jos Luhukay: Wie schafft man es, innerhalb weniger Tage einen großen Erfolg klein zu machen?

Geben derzeit allesamt keine gute Figur ab: Manfred Paula, Jos Luhukay und Walther Seinsch.

Der FC Augsburg liefert dafür die perfekte „Gebrauchsanleitung“ ab. Mit seiner nicht vorhandenen Informationspolitik rund um die Trennung von Trainer Jos Luhukay nimmt der Verein seinen Fans einen Gutteil der Freude über den Klassenerhalt in der Bundesliga. Schade auch für die FCA-Spieler und den Trainer, dass ihre Leistungen nun in den Hintergrund rücken.

Solange niemand erfährt, was vorgegangen ist, solange keiner weiß, wer nun der „Bösewicht“ und wer das „Opfer“ ist, solange nur spekuliert werden kann, ob es tatsächlich eine gute Seite und eine böse Seite in diesem Rätselstück gibt, so lange muss der FCA mit ungezügelten Vermutungen und emotionalen Reaktionen leben.

ANZEIGE

Ein Kompliment aber muss man der Augsburger Vereinsführung und Trainer Luhukay doch machen. Dass sie ihre Differenzen so lange unter der Decke halten konnten, dass selbst die Spieler von den Unstimmigkeiten nichts erfuhren und sich auf ihre sportlichen Aufgaben konzentrieren konnten, das ist schon eine beachtliche Leistung.

Allerdings eine, auf die der Fan der Augsburger gerne verzichtet hätte.

Jetzt bestellen! Das neue iPad inkl. e-Paper.

Artikel kommentieren

Die neuesten Kommentare

Schlagworte

FC Augsburg | FCA | Jos Luhukay

Unsere Autoren von A bis Z
Franz Neuhäuser

Augsburger Allgemeine
Ressort: Sport

Der Kader des FC Augsburg

Die Augsburger Viererkette