Mittwoch, 24. Januar 2018

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Vorsorgen ist besser! Das gilt auf jeden Fall für die eigene Gesundheit. So sind viele Krankheiten besser heilbar, wenn sie rechtzeitig entdeckt werden. Doch nicht nur der Arzt kann dazu mit einer entsprechenden Vorsorgeleistung beitragen, sondern auch der Apotheker.

Übergewicht, Bluthochdruck sowie erhöhte Blutfett-, Cholesterin- und Blutzuckerwerte sind Risikofaktoren für die großen Volkskrankheiten, wie Diabetes und die koronare Herzkrankheit. Die Apotheker leisten wichtige Präventionsarbeit durch klassische Gesundheitschecks wie Blutzucker- und Blutdruckmessung. Das spart den Gang zum und die Wartezeit beim Arzt. Auch die Ernährungsberatung gehört schon lange zu den Tätigkeiten des Apothekers.

Vom Ernährungstipp im Rahmen eines Kundengesprächs bis hin zur umfassenden Ernährungsanalyse, von Einzelgesprächen bis zu Gruppenbetreuungen versuchen die Apotheker, das Bewusstsein für eine gesunde Ernährung zu wecken. So können durch eine solche Analyse konkrete Probleme des Patienten herausgearbeitet und individuelle Strategien zur Ernährungsumstellung entwickelt werden. Die Umsetzung einer Verhaltensänderung der Patienten begleiten die Apotheken ebenso.

Wer vorübergehend auf kostenintensive Hilfsmittel angewiesen ist, kann in seiner Apotheke danach fragen. Besonders verbreitet ist der Verleih von Milchpumpen und Babywaagen, aber auch Inhalations- und Blutdruckmessgeräte gehören zum Verleihsortiment vieler Apotheken. Orthopädischer Bedarf, wie Rollstühle oder Gehwagen, sind ebenso gefragt wie Hilfsmittel zur Kompressionstherapie, Lymphdrainage oder zur Behandlung von Inkontinenz.

Auf jeden Fall: Vor dem Urlaub zur Apotheke

Für Urlauber und Geschäftsreisende bieten zahlreiche deutsche Apotheken einen besonderen kostenlosen Service an: Je nach Reiseziel beraten die Apotheker ihre Patienten zu sinnvollen Vorsorgemaßnahmen und Impfungen. Auch eine individuelle Reiseapotheke passen die Apothekerinnen und Apotheker an die Bedürfnisse des Reisenden und seiner Familie an.

Nicht jeder Verbraucher ist ein Fachmann in botanischen Fragen. Was tun, wenn der dreijährige Knirps die Blätter einer Pflanze isst, von der nicht bekannt ist, ob sie harmlos oder giftig ist? Zahlreiche deutsche Apotheken bieten eine kostenlose Beratung zu Giftpflanzen an und können zum Glück oft Entwarnung geben. Im Ernstfall leiten die Apotheker die notwendigen Erste-Hilfe-Maßnahmen ein und können sofort mit dem richtigen Gegengift größeren Schaden abwenden. pm/bim

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