Samstag, 25. März 2017

21. Mai 2009 19:05 Uhr

Turbulente Geschichte

Affinger nehmen ihr neues Feuerwehrhaus in Betrieb

Das neue Feuerwehrhaus in Affing hat schon eine turbulente Geschichte. Am Sonntag, 24. Mai, wird es endlich eingeweiht. Dann ist etliches aus dem politischen Werdegang vergessen. Zum Beispiel der Beschluss des Affinger Gemeinderates vom 25. Oktober 2005, dieses Haus auf dem Platz des baufälligen Jugendzentrums "1B" zu errichten. Von Martin Golling Von Martin Golling

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Affinger nehmen ihr neues Feuerwehrhaus in Betrieb
Foto: ALFA

Affing. Das neue Feuerwehrhaus in Affing hat schon eine turbulente Geschichte. Am Sonntag, 24. Mai, wird es endlich eingeweiht. Dann ist etliches aus dem politischen Werdegang vergessen. Zum Beispiel der Beschluss des Affinger Gemeinderates vom 25. Oktober 2005, dieses Haus auf dem Platz des baufälligen Jugendzentrums "1B" zu errichten.

Bürgerentscheid 2006

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Allein drei von fünf Gemeinderäten aus dem Ortsteil Affing stimmten damals dagegen, ein Bürgerbegehren am 12. März 2006 kippte den Beschluss mit großer Mehrheit. Am 23. Mai 2006 einigte sich der Gemeinderat auf den Standort Führergrundstück, am 10. Juli desselben Jahres auf den Planungsentwurf des Augsburger Architekten Hans Schrammel. Am 2. Mai 2007 erfolgte der Spatenstich, den Bau bezifferte der Architekt auf "eine knappe Million". Nun, daraus wurden 1,1 Millionen Euro, obwohl die Affinger Feuerwehr kräftig mithalf.

Joachim Matzka, Vorsitzender der Freiwilligen Feuerwehr Affing, Kommandant Andreas Stegmann und sein Stellvertreter Georg Ziegler berichten: "Wir haben im Personaltrakt sämtliche Fliesenarbeiten selbst erledigt, den Parkettboden verlegt, die Elektroinstallation geschultert, ebenso alle Malerarbeiten, nur außen nicht." Die Endmontage im Sanitärbereich, Waschbecken, Klo und so weiter geht ebenso auf das Konto der Wehr wie die Terrasse und der größte Teil der Bepflanzung der Außenanlagen.

Auf 3800 Stunden addiert sich die Arbeitszeit der Kameraden. Dennoch bleiben Kosten, die selbst der fleißigste Verein nicht umgehen kann. Das Bauwerk selbst samt den Baustoffen beziffert der Verwaltungschef der Gemeinde Affing, Markus Heidenreich, auf 660 000 Euro. Die Außenanlagen kommen auf 134 000 Euro, die Nebenkosten auf 146 000 Euro und die technischen Anlagen auf 160 000 Euro.

Von dem Neubau und seinen technischen Einrichtungen profitieren auch die anderen fünf Ortsfeuerwehren. Zum Beispiel von der Schlauchwaschanlage, in der ein Mann allein die Wasch-, Aufwickel- und automatische Druckprüfungseinrichtung für die B- und C-Schläuche bedienen und überwachen kann. 45 000 Euro steckte die Gemeinde allein in dieses Detail.

Hohe, freundliche Gruppenräume - darunter ein Jugendraum - im Personaltrakt, eine Küche und ein Unterrichtssaal mit 50 Plätzen, ein Beamer und eine große Leinwand sorgen für eine optimale Betreuung. Es fehlt also nur mehr der Segen. Den gibt es samt Einweihungsfeier am Sonntag, 24. Mai.

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