Samstag, 25. Oktober 2014

30. Januar 2013 10:43 Uhr

Bauprojekt

Aystetter Sportheim wird saniert

Der SV Cosmos wird bei den Arbeiten als Bauherr fungieren. Der Gemeinderat bestätigt den Entwurfsplanung des Architekten. Von Petra Krauß-stelzer

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Bei der Sanierung des Sportheims in Aystetten soll die Terrasse eingehaust werden, das Dachgeschoss wird ausgebaut.
Foto: Andreas Lode

Von Petra Krauß-Stelzer

Die Sanierung des Aystetter Sportheims kommt heuer in die Gänge. Der Gemeinderat war mit der Entwurfsplanung des Architekten Alois Ludwig Strohmayr aus Stadtbergen einverstanden. Schon im Vorfeld hatte Bürgermeister Peter Wendel diese mit dem Vorstand des SV Cosmos abgestimmt, und der Verein habe diese „gutgeheißen“. Zudem trete der Sportverein nun als Bauherr auf und könne so vom Bayerischen Landessportverband Förderungen erhalten. Das finanzielle Engagement der Kommune, etwa in Form einer Bürgschaft, sei noch juristisch zu klären.

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Dass das alte Sportheim „große Instandhaltungsrückstande“ hat, dokumentierte Architekt Strohmayr bei der Präsentation seines Entwurfs. Vor allem die Sanitärräume und Umkleiden entsprächen nicht modernen hygienischen Anforderungen und auch energetisch sei das Gebäude zu verbessern. Die zunächst vorgesehene umfangreiche energetische Sanierung sei aber so teuer, dass „sich die Fördermittel nicht rentieren“, betonte der Architekt. Man versucht es nun mit einer kostengünstigeren Lösung, die insgesamt auf 480000 Euro veranschlagt wird. Die vorhandene Bausubstanz wird dabei nicht erweitert, bestehende Räume werden nach neuesten Erkenntnissen saniert.

Mehr Raum gewinnt der Architekt durch die Einhausung der Terrasse und den Ausbau des Dachgeschosses. In dieses werden Büro und Jugendräume verlegt. Im überdachten Terrassenbereich kommen neue Duschen und Umkleiden unter. Der jetzige Vereinsraum und die Küche im Erdgeschoss bleiben weitgehend erhalten. Notwendig ist zur Erschließung aller Stockwerke eine neue Treppe vom Untergeschoss, das praktisch auf das Spielfeld hinausführt, ins Dachgeschoss. Nachdem die Terrasse wegfällt, soll im Anschluss an den Vereinsraum nach Süden eine neue Terrasse gebaut werden.

Nach dem Umbau mehr als 500 Quadratmeter Nutzfläche

Wenngleich das Gebäude von außen nicht groß erscheint, verfügt es nach dem Umbau über eine nutzbare Fläche von rund 525 Quadratmetern. CSU-Rat Theo Seitz fragte wegen des Umfangs und der Kosten der Sanierung, ob der Architekt denn einen Umbau empfehlen könne oder die Gemeinde nach der Sanierung der „alten Burg“ in zehn Jahren wieder vor den gleichen Problemen stehe. Das Sportheim sei sanierungsfähig, betonte Strohmayr. Durch einen Umbau könne man ein Gebäude bekommen, das heutigen Anforderungen genüge.

Eine Renovierung in zwei Abschnitten sei möglich. „Wir müssen endlich zu Potte kommen“, forderte Gemeinderat Anton Rauberger (Freie Wähler). Bei der Realisierung setzt die Kommune auch auf Eigenleistung des Vereins, denn, so Bürgermeister Peter Wendel, zehn Prozent der förderfähigen Kosten müssten Eigenmittel sein.

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