Donnerstag, 18. Januar 2018

25. Juli 2014 00:31 Uhr

Schulprojekt

Ratten bekommen Rollen im Friedberg-Roman

Friedberger Gymnasiasten rühren die Werbetrommel für ihr Buch. Es ist fertiggeschrieben

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So wie ihre Romanfigur Max werden Friedberger Gymnasiasten beim heutigen Schulfest zu Graffiti-Sprayern. Das ist eine Aktion, mit der die Projekt-Seminare Deutsch (P-Seminare) des Gymnasiums auf ihren Friedberg-Roman „Burning Memories“ neugierig machen. Gleichzeitig beginnt das junge Autorenteam mit dem Vorverkauf.

Gedruckt ist ihr Werk zwar noch nicht, aber fertig geschrieben und auch von drei Deutsch-Lehrkräften der Schule noch einmal durchgesehen und für gut befunden worden. Außenstehende werden die Geschichte über „Friedberg – zwei Zeiten, ein Zeichen“ – so der Untertitel – erst bei der Buchvorstellung am Dienstag, 7. Oktober, um 19 Uhr in die Finger bekommen. Was es mit dem rätselhaften Zeichen, das Sprayer Max entschlüsseln will, auf sich hat, sollen erst die künftigen Leser erfahren. Auf ihrem Werbeflyer deuten die P-Seminare aber an, dass das Zeichen eine Verbindung in die Vergangenheit darstellt – zurück in das Friedberg des Jahres 1632. In dieser Zeit des Dreißigjährigen Kriegs lebt die zweite Hauptfigur: Die 16-jährige Marie, Tochter des Friedberger Burgvogts.

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Lebenserfahrungen junger Friedberger verknüpft

Den Autoren ging es darum, Lebenserfahrungen junger Friedberger in vollkommen gegensätzlichen Zeiten miteinander zu verknüpfen. Schreibcoach Carola Kupfer hat ihnen dabei geholfen, das Grundgerüst der Handlung zu entwickeln. Und die Regensburger Autorin gab den jungen Friedbergern auch noch einmal abschließende Tipps – beispielsweise bei einer nächtlichen Szene noch mehr Atmosphäre hineinzuschreiben. Die Folge: Es huschen zusätzlich Ratten durch eine dunkle Friedberger Gasse. Von der Schriftstellerin haben die betreuenden Lehrerinnen, Sabine Ohms und Martina Raab, schon ein positives Echo bekommen, dass das Buch eine runde Sache geworden ist. In diesem Fall scheint es also nicht zu gelten, dass viele Autoren den Brei verderben. 15 der insgesamt 30 beteiligten Elftklässler haben in Dreier-Teams mitgeschrieben. Es galt, auf Übergänge zu achten und Unstimmigkeiten zu vermeiden. So war es nur ein schnell beseitigtes Startproblem, als Romanfigur Marie zwischen den Kapiteln plötzlich die Haarfarbe wechselte. Das Schreiben ist erledigt, doch ihr Projekt wird die derzeitigen Elftklässler im kommenden Schuljahr weiter beschäftigen. Schließlich wollen sie, dass ihr Werk von vielen gelesen wird. Dafür werden die P-Seminare weiter kräftig die Werbetrommel rühren. Es gibt schon einen Kurzfilm zu „Burning Memories“. Darin sollen die Romanfiguren Max und Marie neugierig auf das Buch machen. Zu sehen gibt es die Vorschau zum Schulschluss am Gymnasium sowie auf der Internetseite der Schule. Die Autoren selber haben teilweise schon vorbestellt. Schülerin Anna Kutscher will das Buch, an dem sie mit ihren Mitschülern beteiligt war, zu Weihnachten verschenken. (scha)

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