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  3. Neuburg: Leben und Werk des „größten Dichter Bayerns“

Neuburg
03.08.2018

Leben und Werk des „größten Dichter Bayerns“

Jakob Balde lebte von 1654 bis 1668 in Neuburg.

Die unerwiderte Liebe einer Ingolstädter Bäckertochter soll Jakob Balde zum Jesuiten gemacht haben. Wie es ihn in die Region verschlug.

Während des Dreißigjährigen Krieges zwischen 1618 und 1648 gab es in Deutschland nicht nur Schlachten, Plünderungen, Seuchen und Zerstörung. Zu den positiven Zeitzeugnissen gehörten die Gründung und Arbeit der „Fruchtbringenden Gesellschaft“ in Weimar und die Werke verschiedener protestantischer und katholischer Schriftsteller. Das reichte von Paul Gerhardt über Friedrich Spee und Johann Scheffler bis zu Andreas Gryphius und Jakob Balde. Balde stammte aus dem Elsass, hatte seine Hauptwirkungsstätten in Ingolstadt, München – und eben in Neuburg.

Er ist als Epiker, Dramatiker, Historiograph und besonders als neulateinischer Lyriker überliefert. Sein Schaffen als Jesuit stellte er teilweise in den Dienst der gegenreformatorischen Erneuerungsabsichten, offenbarte dabei allerdings ein ungewöhnliches nationales Empfinden und Mitgefühl für das durch den Krieg heraufbeschworene Leid des Volkes. Seine eindrucksvollsten Gedichte schrieb er in lateinischer Sprache. Es waren zunächst Gryphius und später Johann Gottfried Herder, die seine Lieder ins Deutsche übersetzten. Sie ebneten damit den Weg zur Übernahme seiner Lyrik in den Kanon der deutschen Dichtung und seine Nachwirkung auch über seinen Tod vor 350 Jahren hinaus. Herder pries als lutherischer Generalsuperintendent in Weimar lebenslang die „lyrische Begabung und Gesinnung“ des katholischen Dichters, der wegen seiner Verwendung horazischer Motive auch als „deutscher Horaz“ bezeichnet wird. Heutige Literaturhistoriker bezeichnen ihn teilweise als „größten Dichter Bayerns“.

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