Freitag, 23. Februar 2018

13. Februar 2018 10:58 Uhr

Berliner Polizeiakademie

Berliner Polizeischule bekommt nach Vorwürfen neuen Chef

Die Schüler hätten schlechte Deutschkenntnisse und Rechtschreibprobleme - so lauten die Vorwürfe gegen die Berliner Polizeiakademie. Nun gibt es erste Konsequenzen.

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Die Vorwürfe lauten, dass an der Polizeiakademie Beamtenanwärter ausgebildet werden, denen eigentlich die Eignung dafür fehlt.
Foto: Maurizio Gambarini, dpa

Nach einer ganzen Reihe von Vorwürfen und Querelen in den vergangenen Monaten bekommt die Berliner Polizeiakademie einen neuen Leiter. Die Polizei bestätigte am Dienstag einen Bericht der Berliner Morgenpost. Im Herbst 2017 hatte es anonyme Schilderungen über angebliche Missstände an der Akademie gegeben.

Die Rede war von Disziplinlosigkeit, Lernverweigerung und schlechtem Deutsch und Rechtschreibproblemen in einer Klasse mit vielen Schülern aus Einwandererfamilien. Daraufhin hatte die Senatsinnenverwaltung in einem 83 Seiten starken Sonderbericht die Lage analysieren lassen und einen unabhängigen Gutachter beauftragt. 

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Bis zu der Entscheidung über die Nachfolge werde Jochen Sindberg die Ausbildungsstätte weiter leiten. "Es ist richtig, dass Herr Sindberg selbst um seine Versetzung gebeten hat und wir uns um einen Nachfolger bemühen", sagte ein Polizeisprecher am Dienstag. Die Stelle werde ausgeschrieben, Kandidaten aus der Polizei könnten sich bewerben. (dpa)

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