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04. Februar 2012 18:38 Uhr

Rom

Mann wirft Sohn in den eiskalten Tiber

Nach einem Sorgerechtsstreit mit seiner  Ex-Freundin hat ein Italiener seinen 16 Monate alten Sohn vor den Augen entsetzter Passanten in den eiskalten Tiber geworfen.

Nach  Polizeiangaben schrie und schimpfte der 26-Jährige am Samstag,  bevor er das Kleinkind von einer Brücke ins Wasser warf. Die  Polizei nahm den Vater laut Medienberichten kurz darauf fest.  Taucher suchten in dem eiskalten Fluss nach dem Kind, doch die  Suche wurde durch starke Strömungen und schlechte Wetterbedingungen  behindert.

Die stellvertretende Bürgermeisterin von Rom, Sveva Belvisio,  zeigte sich entsetzt über die Tat. Es handele sich um einen «Akt  extremer Grausamkeit». Ihre Gedanken seien bei dem Kind. Es sei  Opfer eines Vaters geworden, der es als Blitzableiter für seine  Frustrationen missbraucht habe, statt es zu beschützen. AFP

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Schlagworte

Italien | Rom | Tiber



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