Sonntag, 23. Juli 2017

11. Januar 2017 12:56 Uhr

Hamburger SV

Vermisster Timo Kraus: Polizei befürchtet ein Unglück

Ein Hund hat die Witterung des vermissten HSV-Mitarbeiters Timo Kraus aufgenommen. Der Ort des Spurenfunds lässt die Polizei das Schlimmste befürchten.

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Seit Samstag nacht ist Timo Kraus vermisst. Der Merchandising-Leiter des Hamburger SV kehrte von einer Feier in der Nähe der Landungsbrücken nicht nach Hause zurück. Nun hat die Polizei eine erste Spur von Kraus gefunden.

In einer Mitteilung des Polizei von Mittwoch heißt es, dass ein Personenspürhund am Dienstag in der Nähe der Landungsbrücken an der Elbe die Witterung von Timo Kraus aufnehmen konnte.

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"Unter Würdigung der Gesamtumstände wird es damit für die Polizei wahrscheinlicher, dass der 44-Jährige in der Nacht zum 8. Januar bei Nebel und Eisglätte von dem Ponton der Brücke 1 in die Elbe gestürzt sein könnte. Die Polizei plant nun, den Bereich unterhalb des Pontons mit Tauchern abzusuchen, sobald die Strömungs- und Witterungsverhältnisse es zulassen", so die Polizei. Ein Ponton ist ein meist fest verankerter Träger, der für verschiedene Aufgaben verwendet wird. Beispielsweise können mit ihm Schiff stabilisiert werden. Wann genau die Suche beginnen kann, steht noch nicht fest.

Suche nach Taxifahrer bislang ohne Erfolg

Bisher hatte sich die Polizei auf die Suche nach dem Taxifahrer konzentriert, der Kraus nach Hause bringen sollte. Allerdings konnte der Fahrer noch nicht ausfindig gemacht werden.

Der Leiter der Suchmaßnahmen, Kriminalhauptkommissar Jürgen Schubbert, appellierte an die Fahrer: "In Hamburg sind rund 6000 Taxifahrer registriert, die alle einen guten Job machen. Es kann doch nicht sein, dass sich ein Fahrer, der dringend als Zeuge gesucht wird, nicht meldet. Haben Kollegen von ihm vielleicht gehört, wer dieser Fahrer sein soll?".  dpa, AZ

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Polizei | Hamburger SV | Hamburg | Elbe