Dienstag, 28. März 2017

20. März 2017 20:20 Uhr

FC Augsburg

Kommentar: Der FCA hat alles selbst in der Hand

Nach fünf Jahren Bundesliga ist der FCA kein Nobody mehr. Dennoch spielen die Augsburger erneut gegen den Abstieg. Dafür gibt es gute Gründe - aber auch Chancen.

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Ernüchterung beim FC Augsburg. Nach dem Abpfiff gegen den SC Freiburg ist klar: Der FCA befindet sich im Abstiegskampf.
Foto: Ulrich Wagner

Selten waren in den letzten Jahren so viele Mannschaften mit so vielen Punkten in den Abstiegskampf verwickelt. Dass der FCA dort mit dabei ist, ist keine Überraschung. Sicher, der FCA ist nicht mehr der arme kleine Underdog. Mit einem Etat von 90 Millionen Euro liegt der FCA irgendwo im hinteren Mittelfeld.

Der FCA und die Verletzungsmisere

Dort steht er jetzt auch in der Tabelle. Mit Mainz und Bremen – der Gesamtwert deren Kader ist ungefähr mit dem des FCA vergleichbar – ist man punktgleich. Ansonsten sind um ihn herum Klubs versammelt, die teilweise deutlich mehr Geld zur Verfügung haben. Wenn man die Tabelle studiert, fällt auf: Der FCA hat nicht zu viele Spiele verloren, sondern zu wenige gewonnen. Das hängt vor allem mit der Verletzungsmisere im Offensivbereich zusammen.

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Natürlich hat der eine oder andere Spieler – und auch Neuzugang – bisher nicht das geleistet, was man von ihm erwartet hat. Doch das gibt es auch bei anderen Klubs. Der FCA schwimmt weiter mit, hat den Kopf noch über Wasser und alles selbst in der Hand.

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Schlagworte

Augsburg | Mainz | Bremen | SC Freiburg

Ein Artikel von
Robert Götz

Augsburger Allgemeine
Ressort: Sport


FCA-Trainer
Ist Manuel Baum der Richtige?


Das ist der FC Augsburg

Der FC Augsburg geht aus einer Fusion zwischen dem BC Augsburg und des TSV Schwaben Augsburg im Jahr 1969 hervor. Anfangs spielte der FCA in der Bayernliga. 1973 stieg der FCA in die zweitklassige Regionalliga auf.

 

Es folgten die "goldenen Jahre" des FC Augsburg. Mit dem ehemaligen Weltstar Helmut Haller etablierte man sich in der Regionalliga und spielte kurzzeitig um den Aufstieg in die Erste Bundesliga mit. 1979 stieg man allerdings wieder in die Bayernliga ab. Bis 1983 folgten Ab- und Aufstiege, ehe man über Jahrzehnte hinweg in der Bayern Liga (später Regionalliga) verschwand.

 

Erst nach dem Einstieg des einstigen Unternehmers Walther Seinsch im Jahr 2000 ging es beim FC Augsburg wieder bergauf. 2006 stieg die Mannschaft in die Bundesliga auf, 2011 folgte der erstmalige Aufstieg in die Erste Bundesliga. In der Bundesligasaison 2014/15 erreichten die Augsburger sensationell den fünften Platz und qualifizierten sich so erstmals für die Europa League.

 

Vorstandsvorsitzender des FC Augsburg ist Klaus Hoffmann. Die Mannschaft wird trainiert von Manuel Baum. Geschäftsführer sind Peter Bircks und Stefan Reuter. Der FCA trägt seine Heimspiele in der  30.660 Personen fassenden WWK-Arena aus.

Die Torschützenkönige der Bundesliga