Sonntag, 25. Februar 2018

Themenwelten   |   Bauen & Wohnen

Wer will nächstes Jahr leckere Erdbeeren aus eigener Aufzucht ernten? Diejenigen müssen sich beeilen. Denn die Pflanzen müssen bis Anfang August ins Beet gesetzt werden. Sonst wird es nichts mehr mit der Blüte.

Neue Erdbeeren müssen Hobbygärtner bis Ende Juli oder Anfang August in die Erde bringen. Denn die Anlage der Blüte für das nächste Jahr beginnt im September.

Bis dahin müssen die Pflanzen am neuen Standort schon Wurzeln und auch einige Blätter bilden können, erklärt die Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen.

Das heißt: Je später im Sommer man die Erdbeeren ins Beet setzt, desto weniger Ertrag erhält man im kommenden Sommer. Nach Mitte September fällt den Angaben zufolge die Blüte im Folgejahr sogar komplett aus.

Werden mehrere Erdbeeren gesetzt, sollte der Hobbygärtner den einzelnen Pflanzen bei einjähriger Kultur Abstände von 90 mal 25 bis 30 Zentimetern bieten. Bei mehrjährigem Anbau sollte es noch mehr sein: Die Experten empfehlen einen Meter mal 35 bis 40 Zentimeter.

Am besten wird der Boden vier Wochen dem Einsetzen tiefgründig gelockert. Gepflanzt wird bei feuchtem Boden und auf keinen Fall bei Hitze.

Die Sächsische Gartenakademie rät für den Privatgarten zum Beispiel zur Sorte 'Daroyal', eine robuste Pflanze mit starkem Wuchs und hohem Ertrag gut schmeckender Erdbeeren. Die Sorte 'Malwina' hat ebenfalls diese Eigenschaften, dazu schmeckten ihre Früchte sehr gut, so die Experten.

'Mara de Bois' hat einen mittelstarken Wuchs sowie mittelhohen bis hohen Ertrag, dafür remontiert sie - erblüht also ein zweites Mal. Auch ihre Früchte schmecken sehr gut.

Die Sorten 'Korona', 'Senga Sengana' sowie 'Mieze Schindler' stehen ebenfalls auf der Empfehlungsliste der Gartenakademie. Allerdings besteht bei ihnen die Gefahr von Krankheiten: 'Korona' und 'Senga Sengana' sind anfällig für Grauschimmel.

'Mieze Schindler' kann die Weißfleckenkrankheit entwickeln. Und diese Sorte braucht zur Fruchtbildung in der Umgebung eine sogenannten Befruchtersorte, das kann 'Senga Sengana' sein. Die Kombination beider Sorten im Beet kann sich kulinarisch lohnen: Während 'Mieze Schindler' sehr gut schmeckende Früchte entwickelt, bekommt 'Senga Sengana' Erdbeeren, die gut für die Konservierung und Tiefkühlung geeignet sind.

Service:

Die Broschüre «Heimvorteil: Erdbeeren. Selbst angebaut - Selbst zubereitet!» der Landwirtschaftskammer NRW kann kostenlos heruntergeladen werden.

Tipps der Sächsischen Gartenakademie

Weitere Themen

Zimmerei Resele I/24.02.FA+01.03. AvO+Online

Zimmerei Resele I/24.02.FA+01.03. AvO+Online: Sinnvoll Energie einsparen Sinnvoll Energie einsparen

Energiesparen rückt immer mehr in den Mittelpunkt bei ständig steigenden Preisen für die Heizung. „Mit einer fachkundig installierten neuen Wärmedämmung auf dem Dach, der Speicher-...

20 Jahre Architekturbüro Klitzner

20 Jahre Architekturbüro Klitzner: Der Treuhänder des Bauherren Der Treuhänder des Bauherren

Ein Traumhaus mit Garten, die komfortable Wohnanlage, das moderne Gewerbegebäude – wenn es um Architektur, Bauen und Immobilien geht, ist Torsten Klitzner der richtige...

Impressionen Graben

Impressionen Graben: Einfach machen! Einfach machen!

2018 wird ein „Jahr der Veränderung“ für die Gemeinde Graben


Immo-Börse

Energieausweis

Immobilienrechner der Sparkasse

Bist du bereit für die erste eigene Wohnung?
Baufinanzierung

Quiz - Testen Sie Ihr Architekturwissen