Freitag, 23. Februar 2018

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... ist für kleine Kinder nicht, sagt man. Wenn die Kleinen anfangen, sich selbstständig durch die Wohnung zu bewegen, ist nichts mehr sicher vor ihnen. Doch was ist zu tun? Von Roxana Hartl

Für Eltern gibt es kaum etwas Schöneres, als die Entwicklung ihrer Sprösslinge mitzuerleben. Sobald Kinder jedoch krabbeln, stehen und gehen können, wird klar: Hier ist Vorsicht geboten. Denn die natürliche Neugier der Kleinen kennt keine Grenzen – leider auch nicht bei gefährlichen Gegenständen wie Steckdosen oder Messern. Daher sollten Eltern ihre Wohnung oder das Haus unbedingt kindersicher gestalten.

Einfach mal in die Hocke gehen

Dabei denken die meisten Erwachsenen – logischerweise – aus ihrer Sicht. Doch es lohnt sich, sich einmal in die Lage des Kindes zu versetzen: Was sieht so spannend aus, dass man daran ziehen, hochklettern oder es in den Mund nehmen möchte? Medikamente, Alkoholisches, Toilettenartikel und Putzutensilien gehören außer Sicht- und Griffweite von kleinen Händen. Das gilt auch für Messer, Scheren und Zerbrechliches. Stolperfallen und verschluckbare Kleinteile gehören unbedingt beseitigt.

Steckdosen müssen mit einer Kindersicherung versehen werden, Kabel verlegt man möglichst hinter Möbel, um sie unzugänglich zu machen. Geräte wie Föns und Rührmaschinen sollten, wenn sie nicht benutzt werden, immer ausgesteckt bleiben.

Stürze vermeiden, Ecken sichern

Da Kleinkinder ihren Körper noch nicht gut koordinieren können, gehören auch Dinge wie Türstopper, Anti-Rutschmatten, Balkon- und Treppengitter in eine kindersichere Wohnung. Es empfiehlt sich zudem, Eckenschützer an Kanten von Tischen, Kommoden & Co. anzubringen. Diese günstigen Kunststoffschoner können Beulen und blaue Flecken verhindern. Bunte Aufkleber machen große Glasflächen nicht nur zum Hingucker, sondern halten den Nachwuchs auch davon ab, gegen Terrassen- oder Balkontüren zu laufen.

Ein Tipp, der auch für ältere Kinder hilfreich sein kann: Ein kleines Nachtlicht im Flur hilft dabei, den nächtlichen Gang zur Toilette oder zum elterlichen Schlafzimmer unbeschadet zu finden.

Wer seine vier Wände vorausschauend einrichtet, kann seine Kinder entspannt aufwachsen sehen. Damit geht es Nachwuchs und Eltern gut.

Auch im Garten ist Vorsicht geboten

Extra-Tipp: Nicht nur im Haus, auch im Freien sollte man seine Kleinen stets im Auge behalten. Gerade wer giftige Pflanzen im Garten hat, sollte diese unzugänglich machen oder ganz beseitigen. Besonders bunte und auffällige Blüten wie Goldregen, Engelstrompete oder Fingerhut locken den Nachwuchs an, sind aber hochgiftig.

Ein Gartenteich ist mit kleinen Kindern nur schwer zu vereinbaren. Wer sich nicht von seinem Gewässer trennen möchte, sollte eine weitläufige Absperrung darum errichten. Gartengeräte wie Heckenscheren, Motorsägen & Co. müssen für die Sprösslinge zu jeder Zeit unzugänglich sein. Das gilt auch für ältere Kinder.

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