Montag, 19. Februar 2018

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Übung macht den Meister

Mit dem richtigen Training können Eltern schon vor der Einschulung ihren Nachwuchs spielerisch mit dem Straßenverkehr vertraut machen.

Kinder müssen eine Sache lernen: Man darf sich im Straßenverkehr auf nichts verlassen. Denn auch das Auto, das am Zebrastreifen hält, könnte von einem anderen Fahrzeug überholt werden.

Früher hieß es immer, erst links-rechts-links schauen und dann gehen. Doch Experten raten, dass Kinder beim Überqueren der Straße immer wieder links und rechts schauen und versuchen, konzentriert die Gesamtsituation zu erfassen.

Aber wie übt man das am besten? „Da gibt es kein Rezept. Denn Kinder sind immer unterschiedlich“, sagt Hannelore Herlan von der Deutschen Verkehrswacht. „Aber Übung macht den Meister.“

Am Ende steht ein Rollentausch: Das Kind zeigt und erklärt den Eltern eigenständig den Schulweg. Klappt das, kann es alleine gehen. Eltern haben dabei immer das individuelle Verhalten ihres Kindes im Blick.

Eines sollten Eltern unbedingt vermeiden, rät Hölzel: Die Kinder aus falsch verstandenem Sicherheitsverständnis mit dem Auto zur Schule zu fahren. „So verpassen die den Sprung in die Selbstständigkeit.“ Nur bei unzumutbar weiten Strecken sei das sinnvoll. Außerdem verursachen viele motorisierte Eltern vor den Schulen Staus und Chaos.

Mit dem Rad sollten die Kinder erst nach bestandener Fahrradprüfung zur Schule fahren. In der Regel wird sie in der vierten Klasse abgelegt. „Das ist entwicklungspsychologisch eine Schwelle, an der Kinder lernen, Theorie und Praxis besser miteinander zu verknüpfen“, sagt Herlan. Dabei immer wichtig ist der Helm zum Radfahren – wie beim Gurt im Auto ein Lebensretter.

Text: tmn/oH

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