Dienstag, 2. September 2014

21. Januar 2014 00:35 Uhr

Neujahrsempfang in Biberbach

Im Zeichen der Jugend

Die Gartenzwerge, Jungimker und FAEMB präsentieren sich Von Sonja Diller

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Die Bürgermeister Wolfgang Jarasch (hinten Mitte), Gerhard Guffler (links) und Wolfgang Bertele hielten sich im Hintergrund und ließen die Jugend agieren. Ramona Eisensteger und Richard Würz (rechts) berichteten aus den Jugendorganisationen und die Jungimker Peter und Paul Kinlinger boten Süßes an, das die Gartenzwerge gerne probierten.
Foto: Sonja Diller

Biberbach Ganz im Zeichen der Jugend stand der Neujahrsempfang des Marktes Biberbach am Sonntagabend. Die 2013 verliehene Auszeichnung als jugendfreundlichste Gemeinde im Landkreis war Anlass genug, um dem jungen Biberbach Raum zur Präsentation der eigenen Ideen zum Leben im Ort zu geben.

„Der Stellenwert der Jugend in unserer Gemeinde ist auf allen Ebenen hoch“, unterstrich Bürgermeister Wolfgang Jarasch. „Unsere jungen Leute sind mit einer eigenen Liste in der Kommunalpolitik vertreten und stellen die Jugendbeauftragte im Gemeinderat“; das allein habe bei der Wahl zur jugendfreundlichsten Gemeinde schon dick gepunktet, ist er sicher. Zusätzlich sei die Jugendarbeit der Vereine vorbildlich und der Gemeinderat entscheide so gut wie immer positiv, wenn es um Fördermaßnahmen für Jugend und Familien gehe.

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„Gerade wird wieder viel Geld in die Erweiterung der Kinderkrippe gesteckt, eine Investition, die die erfreulich hohen Geburtenraten notwendig machen.“ Schon im dritten Jahr in Folge trotzt Biberbach mit wachsender Bevölkerung dem demografischen Trend der Landflucht. Nach einem kurzen Rück- und Ausblick räumte der Bürgermeister das Rednerpult und überließ den Hauptakteuren des Abends das Feld.

Ramona Eisensteger vom Jugendforum FAEMB erklärte die Funktion ihrer Organisation, deren Name sich aus den Anfangsbuchstaben der Ortsteile ergibt. Zusammengesetzt aus Delegierten der Vereinsjugend ist FAEMB seit über zehn Jahren Ansprechpartner der Jugend und organisiert auch selbst Events wie Badeentenrennen, Tagesskifahrten oder macht bei Veranstaltungen der Vereine mit. Zusammen mit dem Jugendzentrum ist das gemeinsame jährliche Bobbycar-Rennen inzwischen eine Kult-Veranstaltung in Biberbach, bei der sich sogar Bürgermeister Wolfgang Jarasch auf einem kleinen Plastikauto auf die steile Piste wagt.

Ihren Hut zogen die Gäste in der voll besetzten Aula der Schule spätestens dann, als Richard Würz vom Jugendzentrum über die in Eigenleistung vorangetriebene Renovierung der zukünftigen Juze-Räume berichtete. In rund 400 Arbeitsstunden hat die Jugend unter fachkundiger Anleitung die bald beziehbaren Räume im Haus der Vereine ihren Bedürfnissen angepasst und „freut sich schon tierisch“ auf den Umzug. Zusammen mit FAEMB beziehen die beiden Jugendorganisationen zwei Stockwerke des ehemaligen landwirtschaftlichen Anwesens mitten im Ort. Denn dort gehöre die Jugend hin, und nicht nirgendwo an den Rand des Dorfes, betonte Bürgermeister Jarasch bei der Standortentscheidung.

Honiggebäck für die Besucher

Dass das Verwurzeln mit der Heimatgemeinde nicht erst im Jugendalter, sondern schon viel früher beginnt, bewiesen die Biberbacher Gartenzwerge. Der Nachwuchs der Gartenfreunde präsentierte sich in stilsicherer Zwergentracht und bekam für seinen Einsatz beim Jugendempfang einen Pizza-Gutschein. Bei den Gartenzwergen, die für üppiges Blühen sorgen, präsentierten sich die 13- und 14-jährigen Jungimker Paul und Peter Kinlinger, deren Tierchen die Blütenpracht in heimischen Honig verwandeln. Als Dankeschön für die von der Gemeinde finanzierte Jungimkerausstattung boten sie stolz Gratisproben ihrer neu erlernten Kunst in kleinen Gläschen zum mit nach Hause nehmen und Honiggebäck zum Probieren an.

Eingerahmt wurden die vielen Informationen von den Schülern der Biberbacher Musikschule Katharina Motzet, Nathalie Dorn und Verena Kraus, die als Gitarrentrio auftraten, begleitet von Max Behringer mit mehreren Gitarren Solos und von Johannes Kraus am Klavier.

Stolz auf die Leistungen der jungen Leute und deren Schneid, vor so vielen Gästen aufzutreten, waren nicht nur die Eltern und Großeltern der Hauptakteure, sondern alle Besucher des Neujahrsempfangs. „Das ist wirklich großartig, wie aktiv die jungen Leute sind“ hörte man oft.

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