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Zwei Patienten auf der Intensivstation

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Zwei Patienten auf der Intensivstation

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    In Augsburg sind vor knapp zwei Wochen mehrere Fälle von Erkrankten registriert worden, bei denen die Symptome auf eine Infektion mit EHEC sowie eine Erkrankung mit HUS hindeuten. Der bislang letzte neu Erkrankte kam vor etwas mehr als einer Woche ins Klinikum. Drei Betroffene konnten im Laufe der vergangenen Woche das Großkrankenhaus wieder verlassen.

    Bei zwei Patienten ist der Zustand jedoch weiterhin so kritisch, dass sie auf der Intensivstation medizinisch versorgt werden müssen, so Dr. Dirk Richter, Medizinischer Direktor am Klinikum. Bei einem von ihnen sei die EHEC-Infektion nachgewiesen. Der andere Patient auf der Intensivstation sowie ein dritter Kranker zeigen laut Richter zwar alle Symptome, aber HUS sei bislang nicht nachgewiesen.

    Vermutlich in Norddeutschland mit den Erregern infiziert

    Alle drei Patienten hatten Kontakte nach Norddeutschland, sodass die Ärzte davon ausgehen, dass sie sich dort infiziert haben. Angesichts der Inkubationszeit von mehreren Tagen sei es nicht auszuschließen, dass die Patienten noch andere Menschen in ihrem persönlichen Umfeld angesteckt haben. Bislang sind bei den behandelnden Ärzten aber keine Informationen über einen solchen Fall angekommen.

    Eine Prognose, wie lange die Erkrankten noch behandelt werden müssen, sei aktuell nicht möglich, so Dr. Richter. Sie müssen zwar im Moment nicht mit Blutplasma versorgt werden, aber vor allem für die zwei Patienten auf der Intensivstation steht diese Behandlungsmöglichkeit bei Bedarf zur Verfügung.

    Bislang gibt es kein Mittel gegen die Bakterien

    Schwierig ist Hilfe für Betroffene vor allem, weil es bislang kein Mittel gegen die Ursache der Erkrankung, die EHEC-Bakterien, gibt. Die Ärzte können nur die Symptome der Krankheit behandeln. Zu den schwersten Folgen zählen Schäden an den Nieren, weshalb darauf bei der Versorgung besonderes Augenmerk gelegt wird. Untergebracht sind die Patienten auf der Infektionsstation des Klinikums. In einer Schleuse muss sich jeder, der zu einem Erkrankten will, vorher und nachher desinfizieren, sodass keine Erreger nach draußen gelangen können. Insgesamt 21 Betten hat das Klinikum dafür zur Verfügung. Bei Bedarf könnte die Zahl aber schnell erhöht werden. "Seite 1, 2 und 11

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