Mittwoch, 13. Dezember 2017

21. Mai 2017 12:32 Uhr

München

Mann zündet sich auf Marienplatz an - Polizei sucht nach seinem Motiv

Am Freitag übergoss sich ein Mann auf dem Marienplatz in München mit Benzin und zündete sich an. Handelte er aus politischem Protest?

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In München hat sich ein Mann auf dem Marienplatz selbst in Brand gesteckt.
Foto: Tobias Hase, dpa (Symbolfoto)

In München hatte sich ein Mann am Freitag auf dem Marienplatz selbst in Brand gesteckt und war gestorben. Der 54-Jährige soll mit seinem Auto an die Mariensäule gefahren sein und sich dort mit mehreren Litern Benzin übergossen haben, um sich dann selbst anzuzünden.

Passanten fanden den am Boden liegenden Mann und löschten die Flammen. Er wurde in eine Spezialklinik gebracht und starb eine Stunde später an den Folgen seiner großflächigen Verbrennungen.

Mann zündet sich auf Marienplatz an: Auf seinem Auto stehen Parolen

Wie die Polizei mitteilt, laufen die Ermittlungen zu den Hintergründen. Noch sei unklar, was den Mann dazu getrieben hatte. Anhaltspunkte könnten die Parolen sein, die der Mann mit einem Filzstift auf sein Auto geschmiert hatte.

Nach Angaben eines Polizeisprechers lautete eine der Parolen in Anspielung auf den Berliner Weihnachtsmarktattentäter Anis Amri: "Amri ist doch nur die Spitze des Eisbergs." Eine andere: "Vom deutschen Boden soll nie wieder Krieg ausgehen." AZ, dpa

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Schlagworte

Marienplatz | München | Polizei


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