Mittwoch, 22. Oktober 2014

01. Februar 2013 10:25 Uhr

München

Sicherheitskonferenz: So kommen Sie trotzdem in die Innenstadt

Die 49. Münchner Sicherheitskonferenz beginnt. Besucher des Landeshauptstadt müssen mit Absperrung und Kontrollen rechnen. Hier Tipps und Tricks für München-Besucher.

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Besucher des Landeshauptstadt müssen mit Absperrung und Kontrollen rechnen. Hier Tipps und Tricks für München-Besucher.
Foto: Tobias Hase, dpa

Von Freitag bis Sonntag findet im Hotel “Bayerischer Hof“ die 49. Münchner Sicherheitskonferenz statt. Etliche Staats- und Regierungschefs, Minister und Experten reisen dazu nach München an. Entsprechend hoch sind die Sicherheitsvorkehrungen. Wer am Wochenende nach München will, sollte einige Dinge berücksichtigen. Wir haben die wichtigsten Fragen und Antworten zusammengestellt. 

Wie lange dauert die 49. Münchner Sicherheitskonferenz?

Beginn der Konferenz ist am Freitag um 15 Uhr. Das Ende ist am Sonntag gegen Mittag vorgesehen.

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Sicherheitskonferenz: Wo gibt es Absperrungen?

Für die Dauer der Sicherheitskonferenz wird von Freitag bis Sonntag, 15.00 Uhr, rund um das “Hotel Bayerischer Hof“ ein Sicherheitsbereich eingerichtet. Hier ist das Betreten nur für Personen mit berechtigtem Interesse gestattet. Der Sicherheitsbereich umfasst das Gebiet Promenadeplatz, Prannerstraße, Kardinal-Faulhaber-Straße, Karmeliterstraße und Hartmannstraße.

München: Gibt es ein besonderes Parkverbot?

Ja.  Aus Sicherheitsgründen werden rund um den "Bayerischen Hof" Haltverbotszonen eingerichtet. Auch entlang des Aufzugweges einer Demonstration am Samstag werden Halteverbote eingerichtet. Das betrifft den Bereich Bayerstraße – Goethestraße – Landwehrstraße – Sonnenstraße – Sendlinger-Tor-Platz – Blumenstraße – Pestalozzistraße – Müllerstraße – Corneliusstraße – Prälat-Zistl-Straße – Viktualienmarkt – Tal – Marienplatz.

Was passiert, wenn ich das Halteverbot nicht einhalte?

Die Polizei in München hat angekündigt, Parksünder konsequent abzuschleppen.

Sind Demonstrationen zur Sicherheitskonferenz geplant?

Ja. Für Samstag, 2. Februar 2013, hat das Aktionsbündnis gegen die Nato-Sicherheitskonferenz um 12 Uhr zu einer Versammlung aufgerufen. Dazu werden vom Veranstalter etwa 5000 Teilnehmer erwartet. Die Versammlung beginnt mit einer Auftaktkundgebung am Stachus, die von 12 bis 13.30 Uhr stattfinden soll. Stichwort: Münchner Sicherheitskonferenz

Um 13.30 Uhr am Samstag startet dann ein Demonstrationszug auf folgender geplanter Route: Bayerstraße – Goethestraße – Landwehrstraße – Sonnenstraße – Sendlinger-Tor-Platz – Blumenstraße – Pestalozzistraße – Müllerstraße – Corneliusstraße – Prälat-Zistl-Straße – Viktualienmarkt – Tal – Marienplatz. Um 15 Uhr ist die Schlusskundgebung am Marienplatz angekündigt, die spätestens um 18 Uhr enden wird.

Welche Folgen hat die Münchner Sicherheitskonferenz für Autofahrer?

Durch die Versammlungen und Demos kann es immer wieder in der Münchner Innenstadt zu Behinderungen für Autofahrer kommen. Auch Kolonnenfahrten für Politiker können den übrigen Verkehr kurzfristig stoppen.  

Kann ich trotzdem am Wochenende in München einkaufen?

Ja, alle Geschäfte haben geöffnet. Trotzdem sollte man mit dem Auto die Stadt meiden. „Lassen Sie ihr Auto doch lieber zu Hause und steigen Sie auf öffentliche Verkehrsmittel wie Busse, U-Bahnen und S-Bahnen um“ sagte  Polizeivizepräsident Robert Kopp.

Wie groß ist das Polizeiaufgebot bei der Sicherheitskonferenz?

Insgesamt sind in diesem Jahr etwa 3400 Einsatzkräfte der Polizei im Dienst. Dazu erhält das Polizeipräsidium München auch Unterstützung von außerhalb. Zum einen sind dies Polizeieinheiten anderer bayerischer Polizeipräsidien und der bayerischen Bereitschaftspolizei, zum anderen handelt es sich um Einsatzhundertschaften aus den Bundesländern Hessen, Baden-Württemberg, Nordrhein-Westfahlen, Thüringen, Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen. AZ

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