Experten raten zur FSME-Impfung
Donauwörth Jetzt ist es Zeit, sich gegen Zeckenbisse, beziehungsweise gegen FSME (Frühsommer-Meningo-Enzephalitis) impfen zu lassen. Das rät die Krankenkasse Barmer GEK in Donauwörth.
Der FSME-Virus kommt in Deutschland hauptsächlich in Bayern und Baden-Württemberg vor. 78 von 96 Landkreisen in Bayern sind als Risikogebiet eingestuft. Seit 2005 (45 Risikogebiete) wurden sie kontinuierlich ausgeweitet. In Bayern wurden seit 2001 jährlich zwischen 80 und 110 FSME-Erkrankungsfälle registriert. Die Zahl der gemeldeten FSME-Erkrankungen in Deutschland war 2006 auf über 500 pro Jahr gestiegen (546 Fälle).
Die Impfung als wirksamer Schutz
„Die Impfung stellt einen wirksamen Schutz für potenziell gefährdete Einwohner und Besucher von Risikogebieten dar,“ bekräftigt Johann Utz, Bezirksgeschäftsführer der Barmer GEK in Donauwörth.
Übertragen wird die Erkrankung durch den gemeinen Holzbock, auch als Zecke bekannt. Während gegen die Gefahr einer FSME-Erkrankung eine Schutzimpfung möglich ist, gibt es gegen andere Gefahren, wie die Lyme-Borreliose, noch keinen Impfschutz. Zum Schutz gegen die FSME-Viren sind drei Impfungen erforderlich. Die ersten beiden Impfungen erfolgen im Abstand von zwei bis vier Wochen. Zur ausreichenden Immunisierung bedarf es nach etwa einem Jahr eine dritte Impfung. (pm)
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