Donnerstag, 1. September 2016

27. September 2014 00:35 Uhr

Publikumsbefragung

Ein Hoch auf „La Traviata“

Opernpremiere am Theater begeistert Zuschauer

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Mit lang anhaltendem Beifall bejubelte das Publikum im Theater Ulm Matthias Kaisers Inszenierung der Verdi-Oper „La Traviata“ zum Spielzeitauftakt. Vor allem das symbolhafte und von den Zuschauern doch ganz unterschiedlich interpretierte Bühnenbild sorgte nach der Premiere für Gesprächsstoff bei der NUZ-Umfrage.

Brigitte Schmidt freute sich über eine „sehr, sehr gute, eine erstaunliche Leistung“ von Ensemble und Orchester. Das Bühnenbild habe sie beschäftigt, sagt die Ulmerin, weil es verschiedene Interpretationen zulasse. „Der Schluss war großartig in seiner Aufteilung von sterbendem Körper und befreiter Seele“, sagt sie. „Das hatte ich noch nie so gesehen. Es war stimmig und toll gemacht.“ Max Gröger aus Thalfingen sah „La Traviata“ zum ersten Mal. „Mich haben die Rolle und der Sänger des Alfredo total begeistert, und auch Edith Lorans in der Hauptrolle“, sagt der junge Mann. „In das Bühnenbild kann man viel hineininterpretieren. Der Gegensatz zwischen dem alten Theater und dem geschlossenen Raum hat mir gefallen.“

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Begeistert ist die Ulmerin Kathrin Schulthess. „Die Inszenierung ist eine tolle Umsetzung eines mittelalterlichen Totentanz-Motivs. Die Flucht ins pralle Leben angesichts der Präsenz des Todes – das war sehr schlüssig. Edith Lorans als Violetta war wunderbar!“ Viel Zustimmung für ihre Interpretation der Titelrolle bekommt Edith Lorans auch von Peter Weidmann aus Blaubeuren. „Das war ganz große Kunst. Diese Inszenierung ist stimmlich wie in der Umsetzung der Handlung super. Es hat mir großartig gefallen! Das Bühnenbild ist interessant in seiner Symbolik. Ich habe es als eine Art Schneckenhaus verstanden. Anfangs ist Edith Lorans ja oben, dann zieht sie sich in diesen Schutzraum zurück. Und Kwang Keun Lee zu hören ist immer eine Freude.“

„Ein toller Spielzeitauftakt“, sagt Helga Malischewski. „Ich bin immer wieder überrascht, was dieses Opernensemble auf die Beine stellen kann. Chor, Orchester und Sänger!“ Dieser Auftakt sei so gut, dass die Hoffnung auf wieder steigende Abonnentenzahlen berechtigt sei, findet die Ulmer Gemeinderätin. „Diese Inszenierung sollte den Besucherzahlen einen echten Schub geben.“ Von Solisten, Chor und Orchester begeistert war auch das Ehepaar Editha und Karl T. aus Neu-Ulm. „Ein musikalischer Ohrenschmaus!“, freuen sich beide. Allein das Bühnenbild habe sie beide, die eine ganze Reihe konventionellerer „La Traviata“-Aufführungen erlebten, irritiert. (köd) »Kultur Seite 25

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