Dreiklang der Elchinger Musikvereine

Thalfingen Seit über drei Jahrzehnten beweisen die drei Elchinger Musikvereine, dass Musik keine Ortsteilgrenzen kennt. Schon lange ist bekannt, dass sich die drei Musikvereine, wenn „Not am Musikanten ist“, aushelfen und dass bei Einzelkonzerten meist auch Musikanten aus allen drei Ortsteilen mitmusizieren. Als „einmalig in der Region“ bezeichnete Markus Prokein, der Vorsitzende des gastgebenden Musikvereines Thalfingen, deshalb das Zusammenspiel der Musikvereine aller drei Elchinger Ortsteile beim „32. Elchinger Konzert“.
Die etwa 120 Musikerinnen und Musiker des Musikvereines Thalfingen (Dirigent Claus Böllinger), der Blaskapelle Unterelchingen (Dirigent Wolfgang Dietrich) und des Musikvereines „Eintracht“ Oberelchingen (Dirigent Vasyl Zakopets) bewiesen in der ausverkauften Thalfinger Mehrzweckhalle mit einem harmonisch-schwungvollen Konzertabend, dass Musik weder Landes- noch Ortsgrenzen kennt.
Mit dem ohrwurm-schmissigen „Einzugsmarsch“ aus dem Zigeunerbaron eröffnete die Oberelchinger „Eintracht“ den Konzertreigen. Der „Alpina Saga“ folgte mit „Let the tubas swing“ ein Solo für vier Tuben, welches das begeisterte Publikum von den Sitzen riss. Die Zuhörer blieben auch gleich stehen, als die Blaskapelle Unterelchingen mit der olympischen Erkennungsmelodie „Winter Games“ ihren Part eröffnete, um dann mit dem dramatischen Märchen „Die Hexe und die Heilige“ und der Filmmusik „Hymn to the Fallen“ in sinfonische Welten zu entführen. Die Polka „Skoda Lasky“, die berühmte „Rosamunde“, holte dann alle auf den heiteren Tanzboden zurück.
Der Musikverein Thalfingen setzte diese Stimmung mit Julius Fucik „Uncle Teddy“ fort. Das Konzert mündete in der wohl berühmtesten Geisterbahn der Welt, in „The Rocky Horror Picture Show“, die in einem stürmischen Schlussbeifall unterging, der für alle drei Kapellen galt. (mde)
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