Sonntag, 22. Oktober 2017

20. März 2017 07:21 Uhr

Gesundheit

Sommerzeit 2017: So klappt die Zeitumstellung

Die Umstellung auf Sommerzeit steht an. Auch 2017 wird uns bald wieder eine Stunde Schlaf gestohlen. Wie bereite ich mich am besten auf die Zeitumstellung vor?

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Die Zeitumstellung auf Sommerzeit sollte man nicht abrupt, sondern in kleinen Schritten machen, raten Experten.
Foto: Patrick Pleul (dpa)

Es ist bekannt: Die leidige Umstellung auf die Sommerzeit stört den Schlafrhythmus. Denn in der Nacht von Samstag, 25. März, auf Sonntag, 26. März 2017, wird die Uhr von 2 Uhr auf 3 Uhr vorgestellt.

Uns fehlt mit dieser Zeitumstellung also eine Stunde Schlaf. Manche Menschen reagieren darauf sehr empfindlich. Vor allem Kinder sind häufig betroffen. Damit der Schlafrhythmus zum Beginn der Sommerzeit nicht aus dem Takt gerät, ein paar Tipps.

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Zeitumstellung ohne Probleme: So geht's

Die Zeitumstellung auf Sommerzeit sollte man nicht abrupt, sondern in kleinen Schritten machen, raten Experten. Besser sei es, in der woche zuvor jeden Tag ein paar Minuten früher ins Bett zu gehen. So habe man sich mit Arbeitsbeginn am Montag nach der Zeitumstellungn langsam an die neue Zeit gewöhnt.

Das Gleiche gilt für Kinder. Damit sie pünktlich aus den Federn kommen, sollten auch sie jeden Tag zehn Minuten früher ins Bett kommen. Um lange Diskussionen zu vermeiden raten Experten, Kinder mit Vorlesen oder einer besonderen Geschichte ins Bett zu locken.

Ihnen das Tablet mit ins Bett zu geben, oder sie zum Einschlafen Fernsehen gucken zu lassen, halten Fachleute dagegen nicht für ratsam. Fernsehen wirke anregend auf Kinder und der Schlaf vor dem Fernseher sei wenig erholsam. Auch im Bett noch ins Internet zu gehen oder mit Freunden zu chatten, sollten Eltern nicht erlauben. Zwar sind die Kinder dann im Bett, schlafen tun sie aber nicht. Stattdessen bekommen sie so weniger Schlaf und sind noch müder. Was für die Zeitumstellung spricht - und was dagegen

Sommerzeit 2017: Morgengymnastik wirkt gegen Übermüdung

Wenn Erwachsene abends nicht einschlafen können, sollen sie auf jeden Fall nachmittags auf den Mittagsschlaf verzichten. Denn ein langer Mittagsschlaf kann das Einschlafen erschweren.

Wer es nicht ohne durch den Tag schafft, sollte höchstens zehn Minuten schlafen. Das reicht aus, um sich für die nächsten Stunden fit und erfrischt zu fühlen und sollte den Abend nicht zu sehr beeinträchtigen. Müde und gereizt? Das hilft bei der Umstellung auf Sommerzeit

Wer morgens wegen der Zeitumstellung nicht so richtig in die Gänge kommt, greift am besten zu allen Maßnahmen, die wach machen: Früh-Gymnastik, Wechselduschen und am besten rasch an die frische Luft und ins Tageslicht gehen.

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