Donnerstag, 25. Mai 2017

22. April 2016 17:55 Uhr

Schwabmünchen

Das ganze Spektrum der Liebe

Der Kurs „Darstellendes Spiel“ des Leonhard-Wagner-Gymnasiums schlägt einen 400-Jahre-Bogen von Romeo und Julia bis zu modernen Poetry-Slams auf ganz besondere Art.

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Liebe, das ist das allumfassende Thema bei „Herzschmerz, eine kleine Revue über die Liebe“ des Kurses „Darstellendes Spiel“ des Leonhard-Wagner-Gymnasiums. Da spielt die Rose eine große Rolle, die immer dabei ist, ob in kritischen, herzlichen, problematischen oder kämpferischen Situationen.
Foto: Reinhold Radloff

Die Rose im Knopfloch, im Mund, im Schuh, in der Hand, im Ausschnitt, im Haar, egal wo, sie ist ganz einfach das Symbol der Liebe schlechthin. Und so verwendete sie auch die Nachfolgerin von Alfred Vogler, Barbara Ammer, Leiterin des Kurses „Darstellendes Spiel“ am Schwabmünchner Gymnasium: „Wir wollten die unterschiedlichen Facetten der Liebe, wie sie in den vergangenen rund 400 Jahren in literarischen und musikalischen Werken auftrat, auf die Bühne bringen“. Dabei spielte der Germanistin das „blinde Verständnis mit Musiklehrerin Sandra Möhring“, wie sie sagt, in die Hände. Und so entstand „Eine kleine Revue über die Liebe“ mit Gedichten, Prosa, Poetry-Slams, Schauspiel und Liedern, unterstützt vom Schulorchester und dem Oberstufenchor, bestens in Szene gesetzt von einem flexiblen Bühnenbild.

Großes Spektrum der Kunst

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Angefangen bei der Liebeserklärung in Shakespeares „Romeo und Julia“ über Liebesergüsse bei Bertholt Brecht, Lieder von Andrew Lloyd Webber, Max Raabe und dem Österreicher Andre Heller bis hin zu Erich Kästner und Poetry-Preisträger Jan Philipp Zymny. Das aufgebotene Spektrum der Kunst war groß.

Es wurde dabei wohl auch kaum eine Facette der Liebe ausgelassen: vom Werden über das Sein bis hin zum Ende, von gemischt- bis gleichgeschlechtlich, von großen wahren Gefühlen bis zu der käuflichen Sparte, Liebe ist laut dem Text von Erich Fried Glück und Unglück, Unsinn und Schmerz, aussichtslos und lächerlich, leichtsinnig und unmöglich. Liebe ist, was es ist. All das wurde in den zwei Stunden unter der Zirkuskuppel in der Sporthalle auf sehr ansprechende Art gekonnt dargestellt. Barbara Ammer: „Ich habe den Schülern freie Hand gelassen, wie sie die Texte und Lieder auf die Bühne bringen. Ich bin von ihren Ideen und deren Umsetzung begeistert und bewundere ihre stimmlichen und schauspielerischen Fähigkeiten.“

Nicht nur den etwa 250 Zuschauern, sondern auch den rund 100 Mitwirkenden bereitete das außergewöhnliche abendliche Programm viel Freude. „Die Arbeit eines halben Jahres hat sich gelohnt“, so Barbara Ammer.

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Ein Artikel von
Reinhold Radloff

Schwabmünchner Allgemeine
Ressort: Lokalsport Schwabmünchen

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