Donnerstag, 21. August 2014

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Foto: privat

Das Vorbild von Elias ist Weltstar und hört auf den Namen Messi. Doch sonst schlägt sein Herz für den Bundesligaverein aus seiner Heimat: Den FC Augsburg. Von Erik Markert.

Das große Vorbild spielt nicht beim FC Augsburg. Der Typ ist lieber Weltfußballer, läuft im Trikot des FC Barcelona auf und den muss man einfach mögen. Denn: „Messi ist so gut und schießt so viele Tore“, sagt Elias Schreiber. Diese Sympathien für die argentinische Zaubermaus sind die Ausnahme, sonst schlägt das Herz von Elias für den FC Augsburg.

Unterschriften sind begehrt

Das ist der Bundesligaverein vor der Haustür. „Hier wohne ich, hier kann ich jederzeit beim Training zuschauen und Autogramme holen.“ Mittlerweile sind Unterschriften der Spieler begehrt. Daran ändert auch der derzeitige Tabellenplatz im Keller der Bundesliga nichts. Das meint auch Elias: „Eigentlich ist es schöner, zu Gewinnern zu gehören, aber wenn man immer gewinnt, ist es irgendwann langweilig.“

Den Umgang mit Sieg und Niederlage lernt er bei der DJK Lechhausen. Dort spielt er im Sturm. Mit der Rückennummer 9 geht es auf Torejagd. „Tore schießen kann ich besonders gut. Und das macht am meisten Spaß!“ Warum dann ausgerechnet Torwart Simon Jentzsch der Lieblingsspieler beim FC Augsburg ist? „Weil der für uns so viele Tore verhindert.“ Man merkt schon bei den Kleinsten, zum Fußball gehören mehr als Stürmer. Mehr als elf Spieler. Und sowieso mehr als nur 90 Minuten.

FCA weltweit

Heute trägt Elias – und nicht nur er – den Verein seines Herzens in jeder möglichen Situation, in jeder freien Minute in die Welt hinaus. „Ich durfte schon zu Auswärtsspielen mit nach Stuttgart und München. Und immer, wenn wir im Urlaub sind, ziehe ich mein FCA-Trikot an. Alle Leute wollen dann immer wissen, wo ich herkomme und was das für ein Verein ist“, erzählt der junge FCA-Fan voller Stolz.

Diese Begeisterung hat wohl noch weitere Gründe. Elias ist Mitglied beim FCA-KidsClub. „Ich finde es toll im KidsClub, weil ich dort schon mal ins Stadion durfte und auch unten auf das Spielfeld und allen Zuschauern im Stadion zuwinken durfte. Und wir durften auch schon mal Luftballons steigen lassen in Rot-Grün-Weiß.“ So oft es geht ist Elias im Stadion dabei. Mit Mama und Papa, schließlich sind die Eltern auch große FCA-Anhänger. „Elias’ erster Stadionbesuch war noch brav im Kinderwagen. Mit einem dreiviertel Jahr in der Rosenau. 2006 gegen Hansa Rostock, wir spielten 1:1-Unentschieden“, erinnert sich Mama Sabrina Schreiber genau, die wiederum von ihrer Mutter das Fußballgen vererbt bekam.

Eis für alle Kinder

Der erste „bewusste“ Stadionbesuch von Elias war dann im August 2009 in der damaligen impuls arena im Spiel der Zweiten Bundesliga gegen Union Berlin. Mittlerweile hat Elias schon viele deutsche Spitzenmannschaften in Augsburg gesehen, darunter Nationalspieler und bekannte Trainer. Selbstverständlich wünscht sich der Siebenjährige, dass sein Verein öfter gewinnt. „Ich würde mit den Spielern mehr Muskeltraining machen. Und schneller laufen üben. Das machen wir in unserem Fußballtraining auch so, wenn wir verlieren“, hat er gleich ein paar Tipps bereit. Und einen Vorschlag für die Funktionäre hat er auch schon. „Mir würde es übrigens gefallen, wenn es für alle Kinder im Stadion kostenlos Eis gibt.“ Davon wäre bestimmt auch Geschwisterchen Noah begeistert. Noch ist er im Kinderwagen unterwegs, aber im FCA-Outfit hat er die ersten Gehversuche gemacht. Wie das Vorbild, Bruder Elias.

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