Mittwoch, 21. Februar 2018

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Kultur, Berge, Meer - all das gehört zur spanischen Provinz Andalusien. Und genau wegen seiner Vielfältigkeit und Wandlungsfähigkeit ist Andalusien als Urlaubsziel so attraktiv. Von Mona Schenk

Wer auf der Suche nach einem Reiseziel ist, das reich an Kunst und Kultur aber auch an Natur und Meer ist, für den ist Andalusien genau das Richtige. Die autonome Gemeinschaft bietet neben aufregenden Städten und Sehenswürdigkeiten auch idyllische Strände zum Entspannen und Wanderwege, die durch die unberührte Natur Andalusiens führen. Außerdem ist es ganz im Süden Spaniens gelegen, was schönes Wetter garantiert.

Sierra Nevada- das schneebedeckte Gebirge

Eines der Naturgebiete ist das Sierra Nevada. Es ist das höchste Gebirge der iberischen Halbinsel mit 3482 Meter und erstreckt sich über die Provinzen Granada und Almería. Von November bis Mai trägt das Gebirge eine Schneehaube und gibt deshalb jedem Wintersportfreund in Orten wie „Sol y Nieve“ die Möglichkeit das Gebiet zum Ski fahren zu nutzen. Den Rest des Jahres bietet die Landschaft eine traumhafte Naturvielfalt, in der man wandern und das atemberaubende Spanien bewundern kann. Damit diese Schönheit und Artenvielfalt erhalten bleibt ist das Kerngebiet seit 1999 als Nationalpark Sierra Nevada geschützt.

Die Straße von Gibraltar- die Brücke zwischen zwei Kontinenten

Eine andere außergewöhnliche Attraktion, die Andalusien zu bieten hat, ist ein atemberaubender Blick nach Afrika. Um diesen zu ermöglichen muss man sich nach Tarifa, der südlichsten Stadt Spaniens begeben. Dort beträgt der Abstand zwischen Afrika und Europa nur 14 Kilometer und ist somit der kürzeste Weg zwischen den beiden Kontinenten. Dort findet man dann eine Aussichtsmöglichkeit in 300 Meter Höhe, die einem bei klarem Wetter einen sensationellen und definitiv einmaligen Blick auf die Hafenstadt Tanger und das Rif-Gebirge in Marokko, also Afrika, erlaubt. Genutzt wird die Meerenge als Wasserstraße, die täglich von bis zu 300 Handelsschiffen überquert wird.

Ein Besuch in der Alhambra- definitiv Pflicht!

Wenn man schon mal in Andalusien ist, sollte man unbedingt in einen Ausflug in die Alhambra investieren. Das Weltkulturerbe ist ein einwandfreies Beispiel für die verschiedenen kulturellen Einflüsse Andalusiens, die besonders geprägt wurden durch die vergangenen Machtkämpfe der Römer und Araber. Bei der Alhambra hat sich der maurische Stil der islamischen Kultur durchgesetzt, in dem die Stadtburg auf dem Sabikah Hügel in Granada erbaut wurde. Um die ganze Schönheit und Pracht der Alhambra zu erfassen sollte man ausreichend Zeit einplanen und gut zu Fuß unterwegs sein. Der Komplex aus der Burganlage, den Palästen und den Gärten erstreckt sich  über eine große Fläche die nur zu Fuß zu erreichen ist. Wenn man das allerdings auf sich nimmt, wird man belohnt durch den unglaublichen Reichtum und Prunk der Paläste und die Schönheit und märchenhafte Idylle der einzelnen Gärten, die durch ihre Farbvielfalt erstrahlen und angereichert sind mit vielen Wasserelementen, wie Brunnen, Teiche und Wasserbecken. Diese schaffen einen schönen Ausgleich zur drückenden Hitze Spaniens im Sommer.

Nach langen Stadtbesichtigungen: Entspannen am Strand

Da Andalusien sowohl an das Mittelmeer als auch an den Atlantik grenzt und die Temperaturen von Juni bis September über 30 Grad liegen, findet sich hier die optimale Gelegenheit nach einer ausführlichen Besichtigung einer Stadt oder einer Sehenswürdigkeit sich am Strand zu entspannen. Badeurlauber bevorzugen hier die „Costa del Sol“ (Sonnenküste), womit die Mittelmeerküste der Provinz Málaga gemeint ist, wegen der höheren Wassertemperaturen und Windsurfer die „Costa de la Luz“ (Küste des Lichts), die Atlantikküste Andalusiens, wegen ihres perfekten Wellengangs. Es kommen also sowohl Sportliche als auch Faullenzer auf ihre Kosten.

Andalusien hat allerdings noch deutlich mehr zu bieten. Besonders sehenswert sind die maurischen Bauwerke in Córdoba, die weißen Dörfer in Ronda oder die Grabstätte Christopher Columbus in Sevilla. Besondere Aufmerksamkeit sollte man auch der Andalusischen Küche schenken, die genauso vielfältig ist wie Andalusien selbst. Durch die direkte Verbindung zum Meer gibt es eine Vielzahl von verschiedenen Fischen und Meeresfrüchten, die besonders in Gebieten an der Küste die Küche dominieren. Eine andere Spezialität, die man auf keinen Fall auslassen sollte, ist der „Jamon iberico“, ein nussiger Schinken, der von einem Schwein stammt, das ausschließlich mir Eicheln gefüttert wird. Besonders berühmt ist auch der feurige Tanz und die Musik Flamenco, die einen bei einem Besuch in Andalusien ständig begleiten wird.

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