Montag, 25. Juli 2016

16. Mai 2013 20:00 Uhr

Aichach

Gift-Alarm: Bahn nicht schuld an toten Hunden

Es hätte die Erklärung für die vergifteten Hunde und Menschen sein können. Doch an den Gleisen ist kein Unkraut bekämpft worden, wie die Polizei dachte. Die Suche geht weiter.

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In Obergriesbach werden Hundebesitzer und Spaziergänger gewarnt. Elf Hunde zeigten bis Dienstag Vergiftungserscheinungen, ein Tier verendete. SPaziergänger klagten über Atemnot.
Foto: Johann Eibl

Wodurch sind die Hunde und Spaziergänger im Paartal vergiftet worden? Die Ermittlungen gleichen „der Suche nach der Nadel im Heuhaufen“, sagt Erich Weberstetter von der Aichacher Polizei im Gespräch mit den Aichacher Nachrichten. Nachdem zunächst eine Firma im Verdacht stand, im Auftrag der Deutschen Bahn Unkrautvernichtungsmittel an der Strecke versprüht zu haben, hat sich diese mögliche Erklärung als falsch herausgestellt.

Laut Weberstetter sei die Aktion im fraglichen Zeitraum zwar geplant gewesen, wurde aber wegen des schlechten Wetters wieder abgesagt. Die Bahn betont, dass es ohnehin unwahrscheinlich sei, dass jemand durch diese Arbeiten vergiftet werden kann. Denn es werde nur im Bereich des Gleisbetts gespritzt.

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Einer der Hunde wird obduziert

Nach Auskunft von Wolfgang Müller, Sprecher des Landratsamtes Aichach-Friedberg, haben einen der beiden toten Hunde dessen Besitzern schon einäschern lassen, der andere wurde inzwischen obduziert. Weil er vor der Untersuchung, deren Ergebnis noch nicht vorliegt, eingefroren wurde, musste er jetzt erst aufgetaut werden. Das habe länger gedauert. Auch ein Fuchs werde bald obduziert, doch um eine Ansteckung mit dem Fuchsbandwurm zu vermeiden, müsse er ebenfalls zuerst eingefroren werden.

Die Untersuchung der Tiere obliegt dem Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit. Dessen stellvertretende Pressesprecherin Claudia Schuller erklärt auf Anfrage, dass die Obduktion des Hundes abgeschlossen sei, jetzt aber noch weitere Untersuchungen auf Giftstoffe beim Landeskriminalamt abgewartet werden müssen. Sie rechnet in ein paar Tagen mit einem Ergebnis, sagt aber schon jetzt: „Es gibt nichts, was längere Zeit in der Luft hängt und auf Spaziergänger lauert.“ Es bleibe „mysteriös“, sagt Polizist Weberstetter. (cki)

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