Es dauerte gerade einmal drei Tage, bis sich Maximilian im rumänischen Cluj-Napoca so wohlfühlte, dass er kaum noch an zu Hause dachte. Bis dahin verstand er wenig von dem, was die Menschen um ihn herum erzählten, und so kommunizierte der Elfjährige vor allem mit Händen und Füßen und mit dem, was im Englischunterricht hängengeblieben war. „Ich hatte am Anfang wirklich gedacht, ich schaffe das nicht“, erzählt er. Heute, vier Wochen später, bezeichnet er seine Gastfamilie liebevoll als „meine zweite Familie“ und hofft, dass der zwölfjährige Alex, der eine Woche sein Kinderzimmer mit ihm teilte, im nächsten Sommer nach Dinkelscherben kommt. Bis dahin tauschen sich die Buben zeitgemäß über WhatsApp und das Internet aus.
Verständigung