Sonntag, 11. Dezember 2016

14. November 2014 16:16 Uhr

Augsburg

Das soll das neue Fuggerstadt Center bieten

Ein großer Teil der Flächen im Augsburger Fuggerstadt Center ist vermietet, 2015 soll mit dem Umbau begonnen werden. Es wird wieder ein Kino geben. Von Fridtjof Atterdal

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Die Hauptmieter für das Fuggerstadt Center sind gefunden. Nur wenige der Bestandsmieter dürfen bleiben. Das Konzept des Eigentümers setzt auf hochwertige Läden und Gastronomie.
Foto: Anne Wall

Das Konzept für das neue Fuggerstadt Center steht. Das Gebäude wird innen und außen komplett umgestaltet, neue Mieter sollen die Passage zu einem Publikumsmagneten in der Innenstadt machen. Das berichtet Christoph Lang, Sprecher des Eigentümers Activum im Gespräch mit unserer Zeitung.

Gebäude soll "unheimlich schick" werden

Das Gebäude werde baulich „unheimlich schick“ gemacht, verspricht er. Glasfassaden und helle Fußböden im Inneren und eine Außenfassade im neuen Design sollen das Center hell und attraktiv machen. Doch das Wichtigste sei der Mietermix. „Hier haben die Vorgänger Fehler gemacht“, ist Lang überzeugt. Er spricht von Qualitätsmietern, die künftig in dem Center Zuhause sein sollen.

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Die „Ankermieter“, also die großen Hauptmieter, seien bereits gefunden, bis März rechnet der Projektentwickler damit, den Großteil der Flächen vermietet zu haben. Das Fuggerstadt Center werde zu einem Multifunktions-Center – mit Einzelhandelsflächen, Büros, Kino, Medizin und Sport. Sogar der Name werde geändert. „Fuggerstadt Center ist in Augsburg verbrannt“, ist sich Lang sicher. Derzeit liefen die Ausschreibungen mit mehreren Agenturen, die sich neben dem Namen auch um ein einheitliches Werbekonzept kümmern sollen.

Schlecht fürs Image: Jetzige Mieter müssen weichen

Im Erdgeschoss wird auch in Zukunft Rewe als einer der Hauptmieter dienen, allerdings auf deutlich verkleinertem Raum. Von derzeit 3600 Quadratmetern Verkaufsfläche verkleinere sich der Supermarkt auf 2200 Quadratmete – die frei werdenden Flächen soll als zweiter Ankermieter ein Rossmann Drogeriemarkt übernehmen. Ebenfalls im Erdgeschoss ist ein „Food-Court“ angesiedelt, ein Restaurantbereich mit kleinen internationalen Imbissständen.

Besonderen Wert wird laut Lang auf den Haupteingangsbereich vom Bahnhofsvorplatz aus gelegt. Für Burger King ist in der neuen Planung kein Platz mehr, statt dessen soll hier ein Edel-Burgerrestaurant Platz finden. „Ein Fastfood-Restaurant passt nicht ins Konzept, wir wollen nicht, dass Servietten und Pappbecher herumfliegen“, erklärt Lang. Gegenüber, wo derzeit noch das Café Meyerbeer zu finden ist, wird ein Betreiber aus München mit einem italienischen Bar-und-Café einziehen, der auch am künftigen zweiten Eingang zu den Gleisen ein weiteres Café aufmachen wird. Insgesamt soll es künftig drei große Zugänge geben, neben Bahnhofsvorplatz und Gleisanschluss wird auch der Zugang zur Viktoriastraße verbreitert.

Das Kino wird mit modernster Technik ausgebaut

Das Kino im Obergeschoss werde mit großen Aufwand erneuert. „Es wird die modernste Technik eingebaut, die es derzeit gibt“, verspricht Lang. Ein Betreiber sei bereits gefunden, den Namen wollte er aber noch nicht nennen. Damit auch nach den Spätvorstellungen, wenn das Center geschlossen ist, die Besucher das Haus verlassen können, bekommt das Kino einen separaten Zugang. Auch für die Fläche, auf der bislang das Hardys Fitness-Center beheimatet war, gibt es mehrere Optionen. „Wir verhandeln derzeit mit einer Tagesklinik“, so Lang. Wenn daraus nichts wird, könnten auch ein Sportgeschäft oder wieder ein Fitness-Center einziehen.

Auch für die Bahn gibt es Änderungen

Auch bei den Büromietern soll sich einiges ändern. Die Bahn bleibt größter Mieter. Zusätzlich soll auch die Bundespolizei, momentan noch am Rand des Bahnhofs untergebracht, auf rund 1000 Quadratmetern eine neue Bleibe bekommen. Sie liegt direkt am Gleis, im ehemaligen Harlekin-Spielcenter. Auch mit dem Bayerischen Rundfunk laufen Gespräche über eine Erweiterung.

Um dem Fahrradchaos rund um den Hauptbahnhof Herr werden zu können, ist ein Fahrrad-Parkhaus mit 500 Stellplätzen, einer Service-Station sowie Lademöglichkeiten für E-Bikes geplant. Das Parkhaus entstehe auf ausdrücklichen Wunsch der Stadt, die auch als Mieter auftritt und das Fahrradparkhaus an einen Betreiber untervermieten soll.

Umbau soll schon Ende 2015 fertig sein

Der Zeitplan ist eng getaktet. Bis Ende Januar 2015 müssen die letzten Mieter ihre Flächen geräumt haben, nur die Büromieter können bleiben. Der Bauantrag für den Innenausbau liege derzeit bei der Stadt, bis März rechnet Lang mit der Baugenehmigung. Bereits bis Ende 2015 soll der Umbau fertig sein, dann könnten die Mieter ihre Räume anpassen und beziehen. Wenn alles planmäßig verläuft, soll das neue Center im April 2016 eröffnet werden.

Die Tiefgarage mit 600 Plätzen wird während der gesamten Umbaumaßnahme bis zur Wiedereröffnung für die Öffentlichkeit geschlossen. Sie öffnet wieder zusammen mit dem Center.

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