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Rückblick
20.10.2012

Als Nackte und die CSU Trauer trugen

Nacktbader im Nautilla: Dieses Bild aus einer Fernsehsendung, abfotografiert vom Bildschirm, sorgte im November 1994 für Furore und brachte die Stadt Illertissen bundesweit in die Schlagzeilen. Der Stadtrat hatte nach harschen Protesten aus der Bürgerschaft den FKK-Badeabend verboten. Die Nudisten drohten, als Demonstranten nackt vors Rathaus zu ziehen. Positiver Nebeneffekt: Das Illertisser Freizeitbad erfreute sich eines riesigen Bekanntheitsgrades.
Foto: Dieter Leonhard †

Freizeitbad Nautilla wird 20 Jahre alt. Zur Feier Eintrittspreise von damals

Illertissen War es nun ein Skandal oder der größte Werbegag, der Illertissen je gelungen ist? – Die Frage danach bereitet den Stadtvätern von damals wahrscheinlich heute noch ein Wechselbad der Gefühle. Im Sommer und Herbst 1994 geriet das Freizeitbad Nautilla bundesweit in die Schlagzeilen. Boulevard-Reporter und TV-Sender fielen jeweils donnerstags ein, um sie filmen und interviewen zu können: die Nackerten! Von weit her kamen sie zu den FKK-Abenden, um unter Gleichgesinnten hüllenlos zu planschen. Einheimische waren kaum darunter. Etliche von ihnen erregten sich aber über die Vorgänge, die hinter den verschleiernden Vorhängen an den Nautilla-Fenstern vor sich gingen, über die draußen jedoch niemand genau Bescheid wusste. Eine Flut von Protestbriefen überschwemmte das Rathaus und rief den Stadtrat auf den Plan. Die Räte verboten das FKK-Baden am Donnerstagabend mit der etwas ungelenken Begründung, der damalige Betriebsleiter Sulz habe versäumt, sich im Rathaus die Genehmigung einzuholen. Die Nackten waren in Scharen ins Nautilla geströmt und trugen Trauer, als das Verbot griff. Einige drohten sogar erbost, nackt als Demonstranten vors Rathaus zu ziehen. Das geschah nie, aber der Medienrummel war nicht mehr aufzuhalten.

Dabei hätte Betriebsleiter Sulz einen solch grandiosen Werbegag gar nicht nötig gehabt. Das Nautilla war im Herbst 1994 gerade mal zwei Jahre alt und boomte. Rund 900000 Besucher strömten pro Jahr ins neu eröffnete Freizeitbad. Von solchen Zahlen konnten Sulz’ Nachfolger nur noch träumen. Harry Behne, der aktuelle Geschäftsführer der Nautilla-Betriebs-GmbH, muss stets nach neuen Angeboten Ausschau halten, die neuesten Trends erkennen und diese mit seinem etwa 50 Personen zählenden Team schnell umsetzen, um schließlich mit einer Besucherzahl von rund 300000 pro Jahr eine zufriedenstellende Bilanz zu ziehen. Die Stadt muss weiter zwischen 400000 und 500000 Euro zuschießen, damit der laufende Betrieb überhaupt null auf null aufgehen kann. Das ist Stadträten und Bürgern (viele Illertisser besuchten ohnehin nie das Nautilla) heute noch ein Dorn im Auge.

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