Montag, 23. Oktober 2017

15. September 2017 09:02 Uhr

Ulm

Atemlos durch die Stadt

Am Sonntag findet der Ulmer Einsteinmarathon statt. Kurzentschlossene können noch mitmachen.

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Mehr als 11500 Läufer haben sich angemeldet.
Foto: Alexander Kaya

Mehr als 11500 Läufer stehen in den Startlöchern, zumindest fast. Denn am Sonntag, 17. September, findet der Einstein-Marathon statt – und das bereits das 13. Jahr in Folge. Nahmen beim ersten Mal über 5700 Läufer teil, hat sich die Teilnehmerzahl mittlerweile verdoppelt. Für Mit-Organisator Markus Ebner eine gute Nachricht: „Die Region kann stolz sein, dass es hier so viel Laufbegeisterung gibt.“

Neben den Hobby-Joggern schnüren auch ein paar bekannte Sportler ihre Laufschuhe. Allen voran die WM-Teilnehmerin Alina Reh. Sie möchte ihre Zeit vom vergangenen Jahr noch verbessern und damit ihren Titel als Vorjahressiegerin verteidigen. Bereits zum dritten Mal nimmt Max Weber, Silbermedaillengewinner bei den Paralympics in Rio de Janeiro 2016, an dem Handbike-Halbmarathon teil.

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Neu ist eine Änderung an der Strecke. Da an dem gleichen Wochenende die Mineralienbörse in der Pfuhler Seehalle stattfindet, werden die Läufer dieses Jahr den Neu-Ulmer Stadtteil nicht passieren. Ansonsten bleiben die Wege wie in den Vorjahren: Sie führen entlang der Donau, durch die Neu-Ulmer Innenstadt, vorbei am Congress Centrum in der Oststadt und enden für die Läufer am Ulmer Münsterplatz.

Gleich bleibt das Verkehrskonzept der beiden Städte. Markus Zoller von der Polizei Neu-Ulm will die Bürger auf das Halteverbot, das bereits ab 6 Uhr morgens in Kraft tritt, aufmerksam machen: „Wir müssen zügig anfangen, die Fahrzeuge aus dem Halteverbot zu bringen.“ Insgesamt sind 50 Polizeibeamte im Einsatz – 25 von Ulmer und 25 von Neu-Ulmer Seite.

Damit die Läufer nicht nur sicher, sondern auch gesund ins Ziel kommen, sind rund 200 Rot-Kreuz-Mitarbeiter am Sonntag im Einsatz. Nach einem Zwischenfall im vergangenen Jahr, als ein 53-jähriger Läufer in der Fischergasse reanimiert werden musste, hofft Michael Jenner vom Deutschen Roten Kreuz, dass es dieses Jahr „stinklangweilig“ für die Sanitäter wird: „Wenn es uns langweilig ist, geht es den Leuten gut.“ Gut gehen soll es auch den Zuschauern, die die Läufer anfeuern. Bei 24 Bands sollte keine Langeweile aufkommen. Zudem findet in der Donauhalle am Samstag von 10 bis 19 Uhr die Marathonmesse statt.

Kurzentschlossene können sich dort noch für den Lauf anmelden. Zudem am Sonntag von 10 bis 12 Uhr am haus der Begegnung – allerdings nur für einzelne Diszilinen wie den Fünf-Kilometer-Lauf.

Weitere Infos zum Lauf gibt es hier.

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Ein Artikel von
Dorina Pascher

Günter Holland Journalistenschule
Ressort: Volontärin

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