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Breitbandversorgung: Schwifting ist jetzt auch „drin“

Breitbandversorgung

Schwifting ist jetzt auch „drin“

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    Christian Smetana (Leiter M-net Niederlassung Augsburg), Markus Spatz (Geschäftsführer der EKL Landsberg), Bürgermeister Richard Schaller, Andreas Graf (Leiter Wirtschaftsförderung am Landratsamt Landsberg) und Johannes Stepperger (Geschäftsführer LEW TelNet) nahmen gestern symbolisch das neue Breitbandnetz der Gemeinde Schwifting in Betrieb.
    Christian Smetana (Leiter M-net Niederlassung Augsburg), Markus Spatz (Geschäftsführer der EKL Landsberg), Bürgermeister Richard Schaller, Andreas Graf (Leiter Wirtschaftsförderung am Landratsamt Landsberg) und Johannes Stepperger (Geschäftsführer LEW TelNet) nahmen gestern symbolisch das neue Breitbandnetz der Gemeinde Schwifting in Betrieb. Foto: Foto: Walter Herzog

    Schwifting Mit einem symbolischen Druck auf den „Booster“ hat Schwiftings Bürgermeister Richard Schaller gestern offiziell das leistungsstarke Breitbandnetz in der kleinsten Gemeinde des Landkreises in Betrieb genommen. Den rund 360 Haushalten und nahezu 50 Gewerbetreibenden steht damit ab sofort eine VDSL-Anbindung in das Word Wide Web mit Übertragungsraten von bis zu 50 MBit/s zur Verfügung.

    Schaller: „Die Inbetriebnahme des neuen Breitbandnetzes markiert einen Meilenstein in unserer wirtschaftlichen Entwicklung. Die positiven Rückmeldungen der ersten Nutzer zeigen, dass wir mit der Investition von rund 185 000 Euro in den Glasfaserausbau, bei dem sich der Freistaat mit 100 000 Euro beteiligt, einen Schritt in die richtige Richtung gemacht haben.“

    Die LEW TelNet betreibt in Schwifting drei Kabelverzweiger und hat als Basis für das Breitbandnetz in Zusammenarbeit mit der EKL Kabel- und Leitungsbau GmbH aus Landsberg in den vergangenen Monaten rund sechs Kilometer Glasfaser- und Kupferleitungen verlegt. „Als Infrastrukturbetreiber leisten wir einen wesentlichen Beitrag, um das drängende Problem der Breitbandversorgung im ländlichen Raum zu lösen.“, sagte LEW TelNet-Geschäftsführer Johannes Steppberger. „Für Schwifting bedeutet diese zukunftssichere Infrastruktur ein neues Zeitalter der Datenübertragung.“ Als ein „Musterbeispiel für eine erfolgreiche Zusammenarbeit von Kommune, Landkreis, Freistaat und den beteiligten Telekommunikationsunternehmen“, bezeichnete der Leiter des Referates Wirtschaftsförderung im Landratsamt Landsberg, Andreas Graf, die Inbetriebnahme des Datennetzes in Schwifting und stellte dabei auch die landkreisweite planerische und steuernde Begleitung des Breitbandverfahrens heraus.

    In den vergangenen beiden Jahren wurden so 23 Projekte mit rund zwei Millionen Euro gefördert. Die Gemeinden hätten dabei über fünf Millionen Euro in eine zukunftsträchtige Infrastruktur investiert. „Damit nimmt der Landkreis Landsberg in Bayern eine Spitzenstellung ein“, sagte Graf und nannte als wesentliche Gründe die zügige Umsetzung der Projekte nach dem Ausschreibungsverfahren der Bayerischen Breitbandinitiative und die Tatsache, dass leistungsstarke Wettbewerber am Markt seien.

    Als Provider bietet M-net mit seiner „Maxi Glasfaser-DSL-Lösung“ den Nutzern, Schwiftings Gewerbetreibenden und Bürgern, diverse Telefon- und Breitband-Internetlösungen an. (hewa)

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