Dienstag, 12. Dezember 2017

Landsberg

18. Juni 2017 20:05 Uhr

Landsberg

Zum ersten Mal gibt es eine „Not-Wies’n“

Zu viele Konkurrenz-Veranstaltungen sind der Grund. Das Volksfest auf der Waitzinger Wiese in Landsberg findet heuer fünf Tage hintereinander statt. Was alles geboten ist.

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Das Rad dreht sich (trotzdem): Die Landsberger Wies’n wird dieses Mal eine „Not-Wies’n“ sein. Sie wird nur fünf Tage lang und über ein Wochenende andauern (22. bis 26. Juni).

Landsberger Wies’n wird eine „Not-Wies’n“ sein. Nur fünf Tage lang und über ein Wochenende andauernd (22. bis 26. Juni). Erst im nächsten Jahr werden die Landsberger ihr Sommer-Volksfest dann wieder in der gewohnten Form erleben. Am Angebot der Wies’n wird sich allerdings nichts ändern, verspricht Veranstalter Edmund Diebold jr.

Wer kennt das nicht: Manchmal fühlt man sich urplötzlich zur falschen Zeit am falschen Ort und kann eigentlich nichts dagegen tun. So ging es Edmund Diebold jr. in diesem Jahr. Nicht das Wetter, keine Konjunkturflaute oder sonstige Probleme sind allerdings der Grund dafür, sondern eine Vielzahl von Veranstaltungen, die sich an den Wochenenden im Landkreis geradezu drängeln: der Beginn der Kreiskulturtage, das Bezirksmusikfest in Denklingen und viele andere mehr. „Wir haben monatelang nach geeigneten Ausweichterminen gesucht. Wir haben keine gefunden.“

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Ausfallen lassen ging nicht

Die Wies’n ausfallen lassen wollte Edmund Diebold aber auch nicht. Dazu ist ihm das Traditionsfest, das er maßgeblich über die Jahrzehnte gestaltet und entwickelt hat, zu wichtig. Der Werbeetat wurde natürlich kleiner, die Rechnung lautete: weniger Tage ist gleich weniger Standmiete. Auch das Risiko erhöht sich durch die kurze Festzeit, sodass die Suche nach attraktiven Fahrgeschäften schwer wurde. Dazu kam, dass der eingeplante Riesenradbetreiber vor 14 Tagen kurzfristig sein Kommen absagte, doch dem Wies’n-Organisator gelangt es, Ersatz aus dem Fränkischen zu organisieren.

So wird es ab Donnerstag wieder weithin zu sehen sein, das Riesenrad auf der Waitzinger Wies’n und die Besucher möglichst zahlreich auf das Festgelände anlocken. Dort werden sie kaum Unterschiede zu den bisherigen Wiesn’n entdecken. Festwirt wird in schon bewährter Manier Roland Rachinger (Diebold: „Ein Bild von einem Festwirt“) und sein Team aus Pappenheim sein. Diebold ist es auch gelungen, Attraktionen vom Augsburger Osterplärrer direkt für Landsberg zu verpflichten. So geht es einmal in der Gondel in schwindelerregende Höhen (etwa 40 Meter), ein anderes Mal verlangen die sich rasend drehenden Gondeln des Dieboldschen Break Dance einiges an Konstitution und Kondition beim Ankämpfen gegen die Fliehkräfte.

Der Platz ist voll

Edmund Diebolds Anspruch war, trotz aller Widrigkeiten den bisher erreichten Standard zu halten. Deshalb verkündet er nicht ohne Stolz: „Der Platz ist auch in diesem Jahr voll.“ Und auch in der Gastronomie hat sich etwas getan: „Wir präsentieren erstmals einen Wok-Tempel mit Asiatischen Schmankerln.“ So bekommen die Landsberger Volksfest-Liebhaber die Wiesn’n diesmal als „Not-Wies’n“, dafür pur und komprimiert an fünf Tagen hintereinander.

Donnerstag Den Auftakt macht trotz aller Kompaktheit die Diebold-Orgel, die wie seit vielen Jahren gewöhnt am Hellmairplatz stehen und für das Volksfest werben wird. Während es auf der Waitzinger Wiese bereits um 16 Uhr losgeht, wird die Wies’n offiziell ab 17.30 Uhr, ebenfalls auf dem Hellmairplatz eröffnet. Von dort setzt sich dann der dieses Mal „kleine Wies’n-Umzug“ in Richtung Festwiese in Marsch, wo es um 19 Uhr im Festzelt heißt: „O’ zapft is“ durch Oberbürgermeister Mathias Neuner. Im Anschluss spielen „d’Reichenkirchner“.

Freitag Schon ab 14 Uhr übernehmen die Kinder das Ruder auf der Wies’n. Da werden bei familienfreundlichen Preisen so manche Runden im Kinderkarussell zurückgelegt und mit etwas Glück gibt es als Hauptpreis beim Luftballonwettbewerb eine Saisonkarte für das Inselbad zu gewinnen.

Samstag Der erste Wochenendtag gehört dann allen Besuchern gleichermaßen, ohne Motto und zum persönlichen Genuss.

Sonntag Die Wies’n bekommt Besuch: 90 Oldtimer und Automobilklassiker schauen ab 13.30 Uhr im Rahmen der 333-Minuten-Rallye kurz auf der Wies’n vorbei. OB Mathias Neuner wird am Spätnachmittag (17 Uhr) noch einmal im Festzelt ein Grußwort sprechen, nachdem er sicherlich beim großen Festumzug der Vereine (ab 15.30 Uhr) die Route durch die Landsberger Innenstadt von der Spöttinger Straße über den Hauptplatz zum Festgelände mitgemacht hat und wohl noch einige Zeit dem Programm beim Bayerischen Abend mit dem Trachtenverein Scheuring verweilen wird.

Montag Die älteren Bürger der Stadt kommen am letzten Wies’n-Tag beim Seniorennachmittag auf ihre Kosten. Den musikalischen Abschluss bildet dann aber die Party mit den „Mercuries“.

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Ein Artikel von
Dieter Schöndorfer

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Ressort: Lokalnachrichten Landsberg


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