Samstag, 27. August 2016

27. März 2014 00:43 Uhr

Kröger-Allianz kontert CSU

Erneute Kritik an Politikstil des OB

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Die Allianz aus SPD, Grünen, FDP und Freien Wählern hat gestern auf das jüngste Plädoyer der CSU für den amtierenden Oberbürgermeister Gerold Noerenberg reagiert. „Etliche Ungereimtheiten“ in den Aussagen der Christsozialen im Laufe der Wochen hätten dazu geführt, dass sich die Unterstützer von Gegenkandidat Detlef Kröger ein erneut zu Wort melden müssten.

Die Aussage, Noerenberg habe im Stadtrat ständig den Kontakt zu den anderen Fraktionen gesucht, um Kompromisse zu erreichen, sei „schlichtweg aus der Luft gegriffen“, sagte Andreas Schuler. „Herr Noerenberg ist nie auf unsere Fraktion zugekommen“, erklärte der Fraktionsvorsitzende der Freien Wähler und erhielt im Rahmen eines Pressegesprächs zustimmendes Kopfnicken von Rainer Juchheim (Grüne), Günter Gillich (FDP) sowie Karl-Martin Wöhner und Erich Krnavek (beide SPD). Höchstens auf einzelne Stadträte sei er in Ausnahmefällen zugegangen, um sie auf seine Seite zu ziehen, fügte Juchheim hinzu. Mit einem „Miteinander“ habe das allerdings nichts zu tun. „Noerenberg spaltet mehr, als dass er vereint“, sagte Gillich.

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Und auch der Verweis auf die „vielen Mehrheitsentscheidungen“, die der Oberbürgermeister herbei geführt habe, könne so nicht stehen gelassen werden. „Bei einer notwendigen Kanalsanierung gibt es keine zwei Meinungen. Die meisten kritischen Entscheidungen sind in der Vergangenheit aber explodiert“, erklärte Wöhner und sprach auch von „Tricks“, mit denen Noerenberg immer wieder versuche, Mehrheiten zu gewinnen. Wichtige Themen würden regelmäßig erst auf den letzten Drücker oder nur im Verbund mit anderen Entscheidungen zur Abstimmung gestellt.

Junge Union übernimmt alleinige Verantwortung

Während sich die Kröger-Allianz abschließend und wiederholt für einen Wechsel im Rathaus und des dort herrschenden Politikstils aussprach, meldete sich auch die Junge Union erneut zu Wort. Auf die Vorwürfe von Kandidat Kröger, für die jüngsten Attacken auf seine Person seien die JU und ein abgewählter Stadtrat „instrumentalisiert“ worden, erklärte der damit angesprochene Alexander Pietschmann: „Die Junge Union ist unabhängig, mutig und schlagfertig genug, Dinge, die den Bürgern zur Aufklärung dienen, bei Notwendigkeit anzusprechen. Die Initiative ist alleine von uns ausgegangen.“

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