Sonntag, 23. November 2014

11. Februar 2013 07:37 Uhr

Tatort-Kritik

Pressestimmen zum Tatort: "Kurzweilig", holprig synchronisiert

Tatort-Kritik: Kurzweilig, spannend, schwungvoll: "Schmutziger Donnerstag" aus der Schweiz bekommt fast durchwegsl Lob. Hier die Pressestimmen zum gestrigen Tatort.

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Tatort-Kritik: Der Schweizer Krimi mit Reto Flückiger war laut Pressestimmen durchaus kurzweilig. Aber mit der Synchronisation tat sich so mancher schwer.
Foto: SWR/SRF/Nikkol Rot

Der SWR-Tatort "Schmutziger Donnerstag" spielte diesmal im Fasnachtreiben in Luzern.  Die Kritik fiel ziemlich posiitiv aus: Der Tatort überzeugte durch stimmungsvolle Szenen und hohes Tempo, meinen die Kommentatoren fast einhellig. Hier ein Überblick über die Pressestimmen:

"Geht doch! Regisseur Levy wackelt mit der Kamera und ahmt große Vorbilder wie Sidney Pollack in den 70ern nach, Reto Flückiger hat eine Action-Szene bei einer Verfolgungsjagd über schneebedeckte Dächer, DJ Bobo und E.T. haben skurrile Gastauftritte. Reicht für einen halbwegs gelungenen „Tatort“." Neue Presse

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"Der Plot schwächelt zwar, aber als flotter Ritt durch die Luzerner Fasnacht ist dieser "Tatort" recht kurzweilig." Spiegel Online

Tatort überzeugt durch hohes Tempo

"Wir können ja doch richtig gut böse!" blick.ch

"Der Schweizer „Tatort“ überzeugt durch ein hohes Tempo. Da fragt man besser nicht nach, ob die Geschichte von „Schmutziger Donnerstag“ realitätsnah ist." Pforzheimer Zeitung

"Auch DJ Bobo kann nichts mehr retten. Trotz alemannischer Fasnet und viel Alkohol bleibt der Schweizer „Tatort“ kreuzbrav. Spannung und Humor sucht man unter der Verkleidung vergeblich." faz.net

"So überträgt sich die Anspannung des Kommissars allmählich auf den Zuschauer, der sich in diesem eigentlich recht kurzweilig erzählten „Tatort“ bald weniger vom Karneval als vom Schweizer an sich verfolgt fühlt. Am Ende ist der Kommissar vielleicht das Sinnbild der von sich selbst genervten Schweiz." Kölner Stadtanzeiger 

"Schöne Musik, wunderbare Bilder. Menschen mit Eulenspiegelkappen rennen durch den Schnee. Irgendwann will Flückiger die Fasnacht absagen, ermittlungstechnische Gründe. Schlechte Idee. Man mag sich gar nicht vorstellen, wie die Schweizer ohne Maske aussehen." Süddeutsche.de

 "Vom Tatort Schmutziger Donnerstag sollten die künftigen Schweizer Fälle lernen." moviepilot.de

Tatort-Kritik: Endlich wieder eine klassische Mörderjagd

"Wer gegen diese miese Grundstimmung immun ist, kann sich diesen Tatort guten Gewissens anschauen – allein schon die Fastnachts-Kostüme sind sehenswert. Sogar ein E.T. mit glühendem Finger ist dabei, großartig! Nervenzerfetzende Spannung sollte man jedoch nicht erwarten. Aber wer tut das schon bei einem Tatort." Stuttgarter Zeitung

"Nach der Tatort-Quälerei der vergangenen Wochen bekam der Krimi-Fan endlich mal wieder eine klassische Mörderjagd geboten. (...) Schade nur, dass "Schmutziger Donnerstag" das Tempo der ersten halben Stunde nicht halten konnte." B.Z.

 "Mit seiner rohen, ungeschliffenen Bildsprache und den schnellen Schnitten erzeugte Dany Levy eine einzigartige Atmosphäre, die man so beim „Tatort“ noch nicht gesehen hat." HNA

""Schmutziger Donnerstag" vermittelt das Gefühl, nüchtern unter Betrunkenen zu sein. (...) Die holprige Synchronisation macht diesen Tatort noch schwerfälliger. Offenbar ist es leichter, aus dem Amerikanischen ins Deutsche zu synchronisieren als aus dem Schwyzerdütschen." Welt.de

Schwungvolle Handlung in Luzern

"Der Schweizer Tatort bindet schwungvolle Handlung komplett in den Karneval ein. Dabei wollte Ermittler Reto Flückinger (Stefan Gubser) dem alkoholisierten Treiben eigentlich nur entfliehen. Der in Luzern gedrehte Tatort hat die Schwächen der ersten Episoden überwunden." WAZ

"Wenn das SRF dieses Niveau halten kann, ist es endgültig in der "Tatort"-Welt angekommen." RP Online

"„Schmutziger Donnerstag“ gehört in der „Tatort“-Reihe zu den unverwechselbaren Filmen – maßgeblich dank einer bestens gelungenen Einbeziehung des realen Luzerner Fastnachtstreibens." Sächsische Zeitung

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Tatort | Schweiz | Luzern