Freitag, 29. August 2014

31. Januar 2013 16:43 Uhr

FC Augsburg

Sio geht zum FC Sochaux

Am letzten Tag der Winter-Transferperiode wechselt Giovanni Sio nach Frankreich. Selbst wird der FC Augsburg auf dem Spielermarkt nicht mehr tätig.

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Die Erleichterung stand Markus Weinzierl am Mittag förmlich ins Gesicht geschrieben. Kurz zuvor hatte der Trainer des FC Augsburg erfahren, dass es mit dem Transfer von Giovanni Sio doch noch geklappt hat. Der beim FCA in Ungnade gefallene Offensivspieler wechselt ab sofort in die erste französische Liga, zum FC Souchaux-Montbeliard. Damit hat am letzten Tag des Wintertransferfensters ein Missverständnis doch noch für beide Seiten ein zufriedenstellendes Ende genommen. Der 23-jährige Franzose mit afrikanischen Wurzeln kam im vergangenen Sommer auf Leihbasis vom VfL Wolfsburg zum FCA. In Augsburg konnte sich Sio allerdings nicht durchsetzen, kam in sechs Punktspielen nur auf 137 Spielminuten. Beim 1:0-Pokalsieg beim SV Wilhelmshaven wurde der Profi nur in den letzten 21 Minuten eingewechselt. Wolfsburg, das die Transferrechte an Sio besitzt, hatte einem Wechsel bereits vorher zugestimmt, und leiht den Spieler bis Saisonende an die Franzosen aus.

Rote Karte besitzt auch in Frankreich Gültigkeit

Auch bei seinem neuen Klub kann Sio nicht sofort eingesetzt werden, denn die Rote Karte, die er beim letzten Vorrundenspiel bei der SpVgg Greuther erhielt, nimmt er auch nach Frankreich mit und muss dort in der Ligue 1 noch zwei Spiele Sperre absitzen.

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Gerüchte, wonach der FCA an einer Ausleihe von Moritz Leitner vom deutschen Meister Borussia Dortmund interessiert gewesen sei, dementierte Weinzierl. „Wir hatten im vergangenen Sommer Interesse an ihm, jetzt war er für uns kein Thema.“ Zumal die Dortmunder offenbar gar nicht ernsthaft daran dachten, den talentierten Mittelfeldspieler für den Rest der Saison abzugeben.

Doch Weinzierl will nicht lamentieren. Auch wenn der Augsburger Fußball-Lehrer weiß, dass das Wolfsburger Ensemble eine ganze Reihe von brillanten Einzelspielern besitzt. Der Brasilianer Diego etwa gehört zum Besten, was die Bundesliga zu bieten. Zudem gelang dem neuen Manager der „Wölfe“, Klaus Allofs mit der Verpflichtung des Dortmunders Ivan Perisic ein echter Coup. Ob der kroatische Nationalspieler allerdings am Samstag spielen kann, ist noch fraglich. Er leidet unter Adduktorenbeschwerden.

Dagegen hofft Weinzierl in Niedersachsen sein derzeit bestes Team aufbieten zu können. Er geht davon aus, dass er auch auf die zuletzt angeschlagenen Daniel Baier, Ja-Cheol Koo und Ronny Philp zurückgreifen kann.

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Das ist der FC Augsburg

Der FC Augsburg geht aus einer Fusion zwischen dem BC Augsburg und des TSV Schwaben Augsburg im Jahr 1969 hervor. Anfangs spielte der neugegründete FC Augsburg in der drittklassigen Bayernliga. 1973 stieg der FCA in die zweitklassige Regionalliga auf. Es folgten die "goldenen Jahre" des FC Augsburg. Mit dem ehemaligen Weltstar Helmut Haller etablierte man sich in der Regionalliga und spielte kurzzeitig um den Aufstieg in die Erste Bundesliga mit. 1979 stieg man allerdings wieder in die Bayernliga ab. Bis 1983 folgten Ab- und Aufstiege, ehe man über Jahrzehnte hinweg in der Bayern Liga (später Regionalliga) verschwand. Erst nach dem Einstieg des einstigen Unternehmers Walther Seinsch im Jahr 2000 ging es beim FC Augsburg wieder bergauf. 2006 stieg die Mannschaft in die Bundesliga auf, 2011 folgte der erstmalige Aufstieg in die Erste Bundesliga.

Präsident des FC Augsburg ist Walther Seinsch. Die Mannschaft wird trainiert von Markus Weinzierl. Geschäftsführer sind Peter Bircks und Stefan Reuter. Der FCA trägt seine Heimspiele in der  30.660 Personen fassenden SGL-Arena aus.

Wie schneidet der FC Augsburg ab?
Wo landet der FCA in der Saison 2014/15?

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Herbert Schmoll

Augsburger Allgemeine
Ressort: Sport


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