Löschaktion in wenigen Minuten. Mieterin war außer Haus
Wertingen Die Feuerwehrsirenen rissen am Dienstagabend, kurz vor Mitternacht, einige Wertinger Bürger aus dem Schlaf. „Wohnungsbrand mit Personen in Gefahr“ war gemeldet worden. Mit 30 Einsatzkräften rückte die Wertinger Feuerwehr aus und hatte den Brand nach Angaben von Kommandant Rudolf Eser innerhalb weniger Minuten im Griff.
Als die Feuerwehr kurz nach der Alarmierung gegen 23.30 Uhr bei dem dreistöckigen Mehrfamilienhaus in der Wertinger Marienfeldsiedlung eintraf, stand die Wohnungsbesitzerin schon vor dem Haus. „Sie war nicht, wie anfangs vermutet in der Wohnung, sondern außer Haus gewesen, so Eser.
So galt es „nur“ noch das Feuer zu löschen. Da die Wohnungstür bereits erhitzt war, traten die Feuerwehrler sie kurzerhand ein und drangen so schnell zum Brandherd vor. In weniger als vier Minuten war das Feuer laut Eser gelöscht. Nach ersten Ermittlungen der Polizei war der Brand im Badezimmer der 64-jährigen Mieterin ausgebrochen, die die Brandursache vermutlich „selbst gesetzt“ habe. Durch das Feuer wurde im Badezimmer die Bausubstanz in Mitleidenschaft gezogen. Die Schadenshöhe gibt die Polizei mit rund 10000 Euro an. Die Polizeiinspektion Dilingen hat die Ermittlungen aufgenommen.
Die Feuerwehrkräfte kontrollierten anschließend sicherheitshalber auch die anderen Wohnungen des Mehrfamilienhauses und trafen dabei noch schlafenden Mitbewohner an. Aus diesem Grund rät Feuerwehrkommandant Rudolf Eser, in jeder Wohnung mindestens einen Rauchmelder zu installieren.
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