Samstag, 24. Juni 2017

26. Juni 2014 10:10 Uhr

Nahverkehr

Augsburger Chaos bleibt aus: Am Freitag Streiks in München

Trotz des Ausfalls der Busse und Straßenbahnen in Augsburg blieb ein Chaos auf den Straßen aus. Viele stiegen aufs Rad um. Streik geht am Freitag in München weiter. Von Fridtjof Atterdal

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Viele Augsburger sind wegen des Streiks aufs Fahrrad umgestiegen.
Foto: Michael Hochgemuth

Wer konnte, stieg aufs Fahrrad um oder ging zur Fuß. Am Hauptbahnhof war nicht mehr Andrang als sonst. Es hätte sich kaum jemand für alternative Fahrtrouten interessiert, hieß es am Auskunftsschalter der Deutschen Bahn, die Leute seien sehr gut informiert. Auch die Taxifahrer machten kaum mehr Geschäft als sonst. „Beim Streik am letzten Freitag war hier richtig viel los, heute ist es viel ruhiger“, wunderte sich Fahrer Mehmet Köken.

Viele Augsburger stiegen aufs Rad um

Auffällig waren die vielen Radler. In ganzen Kolonnen strömten sie in die Innenstadt. Stephan Schiele war aus Lechhausen zum Hauptbahnhof geradelt. Er wollte eigentlich den Bus nehmen, weil er das Fahrrad nicht gerne den ganzen Tag am Bahnhof stehen lässt. „Aber bei dem tollen Wetter hat es ich ja angeboten, dann doch zu radeln“, sagte er. Der Lechhauser sagte, er habe grundsätzlich Verständnis für den Streik, fühle sich aber von den Stadtwerken schlecht informiert. Die durchlaufende Schrift auf den Anzeigetafeln sei nicht auffällig genug, es würden Menschen an den Haltestellen sitzen und sich wundern, warum kein Bus kommt.

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Am Holbeingymnasium strömten die Schüler wie immer zur Schule. „Ein paar mehr als sonst sind wohl von ihren Eltern gebracht worden“ hat Aufsichtslehrer René Winter beobachtet. Weil das Holbein in der Innenstadt liegt, kämen aber auch sonst die meisten Schüler zu Fuß oder mit dem Rad. Wegen des Streiks war er heute extra früher von Diedorf mit den Auto losgefahren und viel zu früh in der Schule angekommen. „Der Verkehr lief völlig ruhig“. Diesen Eindruck bestätigte auch die Polizeieinsatzzentrale.

Trambahn in München am Freitag vom Streik betroffen

An diesem Freitag soll es auch in München wieder Arbeitsniederlegungen geben, nachdem es bereits am Mittwoch erste Aktionen in der bayerischen Landeshauptstadt gegeben hatte. Verdi hat unter anderem Beschäftigte des Abonnement-Vertriebs, der Hotline in der Stadtwerke-Zentrale, in zwei Kundencentern sowie einer Automaten- und einer Trambahn-Werkstatt zu einem Ganztagesstreik ab Arbeitsbeginn aufgerufen.

Streiks in München könnten sich auch auf Busse und U-Bahnen ausweiten

Der Fahrbetrieb dürfte dadurch aber nicht spürbar beeinträchtigt werden, erwartete Heinrich Birner von Verdi in München. Sollten sich die Arbeitgeber allerdings nicht bewegen, müssten sich die Fahrgäste in der kommenden Woche ähnlich wie in Nürnberg und Augsburg auch in München auf Warnstreiks bei Bussen, U-Bahnen und Trambahnen einstellen. Das genaue Datum dafür stehe bisher aber noch nicht fest, sagte Birner. (mit dpa)

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