Gemeinderat hat Angebot für schnelles Internet zugestimmt Von Simone Bronnhuber
Lutzingen Eine „volle Unterversorgung“ bescheinigte Karl Manstorfer von der Firma Innovative Kommunikations-Technologien (IKT) der Gemeinde Lutzingen. Im Rahmen der Machbarkeitsstudie, die der Landkreis Dillingen in Auftrag gegeben hat, stellte Manstorfer dem Gemeinderat bei seiner Sitzung am vergangenen Montagabend die Ergebnisse vor. Dabei erläuterte er, dass sowohl in Lutzingen als auch in Unterliezheim die Haushalte mit weniger als einem Megabit versorgt sind. „Sie kommen damit in den Fördertopf der Regierung.“
70000 Euro bleiben an der Gemeinde hängen
Denn auch eine Funklösung sei für die Gemeinde keine zukunftsweisende Lösung. „Das kann ergänzend sein, mehr aber auch nicht“, erklärte Manstorfer den Räten um Bürgermeister Eugen Götz. In der nicht öffentlichen Sitzung stellte der IKT-Geschäftsführer drei Angebote zum Breitbandausbau mit Glasfaser vor. Laut 2. Bürgermeister Peter Hurler hat sich der Gemeinderat am Montag dann beraten und entschieden. Lutzingen soll mit schnellem Internet versorgt werden – vorbehaltlich der Förderzusage durch die Regierung von Schwaben. „Sie können mit bis zu 100000 Euro rechnen“, so Manstorfer. Insgesamt beläuft sich der Glasfaserausbau auf rund 170000 Euro. Die Gemeinde muss nach Abzug der Förderung mit einem Eigenanteil in Höhe von 70000 Euro rechnen.
Überzeugt hat die Räte das Angebot der Firma „miecom“, die beabsichtigt, die Breitbandzuführung von Finningen aus über Glasfaserkabel zu realisieren. Dabei ist vorgesehen, sowohl Lutzingen als auch Unterliezheim anzubinden und das gesamte Gemeindegebiet über vier aktive KVZ-Verteiler anzuschließen. Künftig sollen dadurch bis 50 Megabit möglich sein. Bis Mitte nächsten Jahres will die Gemeinde am Netz sein, so Hurler.
Neue Terrasse für die Goldbergalm
Dem Bauantrag zur Erweiterung der bestehenden Terrasse bei der Goldbergalm stimmten die Lutzinger ebenfalls einstimmig zu. Die 12,53 auf 6,45 Meter lange Außenterrasse soll über die Hälfte überdacht und komplett verglast werden. „Wenn das Geschäft läuft, sollten wir sie auch bauen lassen“, sagte Bürgermeister Götz bei der Sitzung. Einzig zu klären sei, ob der dort stehende Kastanienbaum bleiben kann oder nicht.
Ab dem kommenden Kindergartenjahr hat die Gemeinde einen neuen Referenten: Peter Hitzler übernimmt künftig das Amt von Ute Kornmann-Höß.
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