Mittwoch, 13. Dezember 2017

09. Dezember 2016 12:23 Uhr

Familien treffen sich bei Bratwurst und Punsch

Eröffnung Beim Meringer Weihnachtsmarkt laden heuer 21 Buden zum Bummeln und Verweilen ein Von Heike Scherer

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Mering Nach Einbrechen der Dunkelheit wurde es voll auf dem Meringer Weihnachtsmarkt, der mit seinen 21 Buden am späten Nachmittag öffnete. Viele Familien wählten traditionell den Eröffnungstag, um bei weihnachtlicher Musik kulinarische Spezialitäten zu genießen und über den Markt zu bummeln.

Vesna Neumeier steht bei Patata Loca an und bestellt für sich und die Töchter Jana und Julia eine Spiralkartoffel. Vor einem Jahr zogen sie nach Merching und sie ist zum ersten Mal in Mering auf dem Weihnachtsmarkt. Eine Freundin erzählte ihr von der Eröffnung und sie beschloss, mit den Kindern herzufahren. „Wenn wir gegessen haben, wollen wir uns noch die anderen Stände ansehen und einen Kinderpunsch trinken“, schlägt sie vor. Am Wochenende waren sie schon in Kaltenberg auf dem Weihnachtsmarkt. Wenn das Karussell steht, möchten sie nochmals mit dem Vater, der noch nicht von der Arbeit zurück ist, vorbeischauen.

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Familie Well aus Hofhegnenberg kommt jedes Jahr einmal nach Mering, um den Weihnachtsmarkt zu besuchen. Zufällig ist es der Eröffnungstag geworden. Mit den Söhnen Xaver und Lorenz essen sie Bratwurstsemmeln und genießen die weihnachtliche Musik der Feuerwehrkapelle. „Wenn unsere Schwester Lisa am 17. Dezember hier mit der Geige auftritt, kommen wir noch mal“, verrät der neunjährige Xaver.

Sybille Geyer ist wie jedes Jahr am Eröffnungstag da. Sie komme täglich, weil es ihr auf dem Meringer Weihnachtsmarkt so gut gefalle, freut sie sich. Kurzentschlossen besuchte Antje Studt mit ihren Söhnen Henrik und Friedrich den Weihnachtsmarkt. „Es ist schön, der Kapelle zuzuhören. Wir haben eine Bratwurst und Friedrich einen Crêpe gegessen“, erzählt sie. In Mering sei es für Kinder viel schöner als in Augsburg, wo es immer sehr voll ist. Dort fahre sie lieber alleine hin. Henrik und Friedrich trafen sogar ihre Freunde beim Weihnachtsmarkt.

Gleich von der Arbeit zum Marktplatz kamen Carsten Unger und Benedikt Kraus, um sich mit Frauen und Kindern dort zu treffen. „Es ist eine beliebte Familientradition, am ersten Tag zum Weihnachtsmarkt zu gehen und außerdem hat eine Freundin einen Stand hier“, erzählt Carsten Unger.

Uwe Steinbrecher dankte der Gemeinde Mering und dem Bauhof für ihre Hilfe und den Fieranten für ihre tollen Stände. In seiner Ansprache freute sich Bürgermeister Hans-Dieter Kandler über den vollen Markt mit einem schönen Baum und seiner festlichen Stimmung. „Axel Resch hat wieder viel Arbeit für einen schönen Weihnachtsmarkt in Mering geleistet“, sagte er und bat die Besucher, die anwesenden Gemeinderatsmitglieder beim Singen eines Weihnachtsliedes zu unterstützen.

Hildegard Segerer ist in diesem Jahr die einzige neue Fierantin auf dem Meringer Weihnachtsmarkt. Sie bietet kunsthandwerkliche Arbeiten, wie Ketten und Armbänder mit Edelsteinen und Perlen, Ringe aus Perlen, Engel aus Straußen- und Daunenfedern für den Weihnachtsbaum oder das Kinderzimmer, aber auch Acryl- und Wachsbilder und mit Blumenmotiven bemalte Kaffeedosen an. Gestrickte Mützen und Socken für Kinder sind außerdem bei ihr erhältlich.

Gleich um 16 Uhr waren die ersten Besucher bei Marina Schöttls Stand, weil sie probieren wollten, ob die Rum-Rotwein-Pflaume genauso gut wie im letzten Jahr sei. Neu hat sie diesmal selbst gemachten Glühwein mitgebracht, alle ihre Rezepte dachte sie sich selbst aus, probierte sie mehrmals aus und schrieb sie dann auf.

Sébastien Gentet, der zurzeit mit der Baustelle vor seinem Geschäft starke Einbußen erleidet, bietet erstmals Trüffelpralinen in Natur und mit Kräutern, Parmesan, Pfeffer und Chorizo sowie Trüffelsalami und eine Spezialitätensalami vom schwarzen Schwein an. Das Bigorre lebe nur in den Pyrenäen und fresse nur Eicheln, Trüffeln und Steinpilze, weiß er.

Maria Speck verkauft vier Sorten Flammkuchen: den klassischen, eine vegetarische, eine pikante und eine vegane Variante. Außerdem hat sie selbst gemachte Cakepops, Weihnachtsplätzchen und Pralinen im Angebot.

Öffnungszeiten Für die beiden Sonntage konnte Organisator Acky Resch den Besuch des Weihnachtsmannes um 15.30 Uhr organisieren. Die Öffnungszeiten des Meringer Weihnachtsmarktes sind: Donnerstag bis Samstag 16 bis 21 Uhr, Sonntag 14 bis 21 Uhr.

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Bildergalerie von der Eröffnung

friedberger-allgemeine.de/bilder

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