Montag, 18. Dezember 2017

19. Mai 2017 18:00 Uhr

Fußball

Endet die Jagd auf Pipinsried erfolgreich?

Schwabmünchen muss zum Abschluss in Unterföhring siegen und hoffen. Wieso die Statistik für den TSV spricht Von Vanessa Bäumel

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Das letzte Spiel einer wahnsinnigen Fußballsaison steht für den Bayernligisten TSV Schwabmünchen an. Da wäre es doch ein gelungener Abschluss, wenn noch ein Sieg eingefahren werden könnte – zumindest hoffen das die Schwabmünchner. Anpfiff der wohl letzten Saisonpartie ist um 14 Uhr in Unterföhring.

Denn mit einem Sieg wahren die Schwabmünchner die Minimalchance auf die Relegation, oder wie es Spielleiter Manfred Bock ausdrückt: „Wir haben keine Chance, auf den Relegationszug aufzuspringen, wollen diese aber nutzen.“

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Der bereits aufgestiegene FC Unterföhring ist ein gutes Pflaster für die Schwabmünchner. Die vergangenen drei Partien konnten die Schwarz-Weißen allesamt gewinnen. Mit seinen 68 Punkten ist der FCU auf dem zweiten Tabellenrang, da aber der SV Pullach, derzeit Erster, auf den Aufstieg verzichtet, rückt die Mannschaft um Torjäger Andreas Faber nach und steigt somit direkt in die Regionalliga auf.

Der TSV Schwabmünchen blickt auf die beste Saison in der Vereinsgeschichte zurück. Mit stolzen 59 Punkten belegen sie den vierten Tabellenplatz. Im Hinspiel haben die Menkinger mit 2:0 gewonnen. Insgesamt haben die Schwabmünchner auswärts 24 Punkte erzielt. und auch ein weiterer Auswärtssieg steht im Bereich des Möglichen.

„Grundsätzlich haben wir große Chancen. Unterföhring hat jedoch eine brutale Rückrunde gespielt. Wir müssen eine Spitzenleistung bringen, und jeder muss in seiner optimalen Tagesform sein, um einen Sieg einzufahren“, so Trainer Stefan Tutschka. „Unser Gegner hat keinen Druck mehr, da sie ja schon aufgestiegen sind. Da einige Spieler gehen, ist es fraglich, ob die Spieler noch alles geben werden. Im Allgemeinen gibt es nur ein Wort für diese Saison: überragend – das ist fast nicht zu toppen, wir haben die Messlatte richtig hoch gelegt“, ergänzt Tutschka.

Im letzten Spiel müssen die Schwabmünchner auf die Stürmer Bastian Renner, Andreas Ludwig und Daniel Raffler verzichten. Nicht dabei sind auch Mittelfeldmann Dominik Fiedler und Torhüter Dragan Ignjatovic.

Trotzdem haben die Schwabmünchner Hoffnungen. „Bei Unterföhring ist die Luft verständlicherweise etwas raus. Unterföhring hat nicht mehr so viel Lust. Außerdem sind die Münchner ein gutes Pflaster, was man an der letzten Saison sieht“, so Spielleiter Manfred Bock. Seine erste Saisonbilanz fällt auch gut aus. „Wenn das Fazit nicht positiv ausfällt, weiß ich auch nicht, was positiv ist. Ich hatte keine Sekunde eine Enttäuschung diese Saison. Wir haben begeisterte Spiele zu Hause gesehen, und die sollten uns in Erinnerung bleiben. Man muss auch immer daran denken, wo wir herkommen“, so Bock.

Die letzte Chance

Schwabmünchen muss in Unterföhring gewinnen, um überhaupt über den Relegationsplatz nachdenken zu können. Zeitgleich muss der FC Pipinsried zu Hause gegen die DJK Vilzing verlieren. Zudem müssen die Resultate so ausfallen, dass die sechs Tore Unterschied in der Tordifferenz zwischen beiden Teams aufgeholt wird. Dies ist nötig, da der direkte Vergleich zwischen Schwabmünchen und Pipinsried Unentschieden ist.

Dabei spricht die Statistik für Schwabmünchen. Die letzten drei Partien gegen Unterföhring konnte der TSV gewinnen, Pipinsried konnte zuletzt gegen Vilzing zu Hause dreimal nicht gewinnen.

Der Bus zur letzten Auswärtsfahrt der Saison fährt um 10:30 Uhr am Sportplatz ab.

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