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Augsburger Panther
13.12.2018

Marco Sternheimers harter Weg zum Eishockey-Profi

Marco Sternheimer spielt seine erste DEL-Saison bei den Augsburger Panthern.
Foto: Siegfried Kerpf

Das AEV-Eigengewächs hat sich bei den Panther-Profis durchgebissen. Einige Drecksarbeiten muss er erledigen und eines seiner Probleme hätten viele gerne.

Zu Saisonbeginn war Marco Sternheimer skeptisch, ob ihn die Brocken in der Deutschen Eishockey-Liga (DEL) nicht zermalmen: „Ich dachte mir, wenn so ein Dennis Reul aus Mannheim kommt, dann bin ich Matsch an der Bande.“ Der 1,93 Meter große Nationalverteidiger Reul legt 106 Kilo in seine krachenden Checks. Doch zur DEL-Halbzeit zeigt sich, dass im Augsburger Kader gut Platz ist für das 76 Kilo leichte Fliegengewicht. Marco Sternheimer hat sich durchgebissen und gelernt, mit den „richtigen Männern“, wie sein Trainer Mike Stewart sagt, mitzumischen.

„Wenn man die Checks kommen sieht, ist es kein Problem, dann muss man sich anspannen und lernen, aus den Checks herauszudrehen“, erzählt der 1,82 Meter große Stürmer. Der 20-Jährige hat viel gelernt in den vergangenen Wochen. Vor der Saison wusste auch sein Trainer nicht, ob das Talent den Sprung schafft. Doch der Angreifer trainierte fleißig mit Fitnesscoach Sven Herzog und legte Muskelmasse zu. „Ich habe sechs Kilo mehr als vor einem Jahr und das Beste daran: Ich habe bis jetzt nur ein Kilo verloren.“ Sternheimers Probleme würden viele von uns gerne haben. Sein Ausbildungsvertrag bei den Panthern läuft bis Sommer 2020.

Pro Spiel bekommt Sternheimer bei den Augsburger Panthern bis zu zwölf Minuten Eiszeit

22 von 27 Punktspielen absolvierte der Außenstürmer und gab vier Vorlagen. Nur selten saß er als überzähliger Profi auf der Tribüne. Mike Stewart schätzt das Talent als schnell genug für die DEL ein, körperlich sei er nah dran. „Ich bin der Meinung, dass er ein Topspieler in der DEL werden kann. Aber ich will ihn nicht überfordern, sondern langsam aufbauen.“ Zu Saisonbeginn erhielt die Nummer sechs knapp fünf Minuten Eiszeit pro Spiel. Inzwischen sind es bis zu zehn oder zwölf Minuten. „In unserem starken Kader ist das viel für einen Jungprofi“, ordnet der AEV-Coach die Statistik ein. Als 18-Jähriger schoss er 63 Tore in 41 Partien der Deutschen Nachwuchs-Liga. Aus dem Torjäger ist wieder ein Lehrling geworden. Doch es ist nur eine Frage der Zeit, bis das AEV-Talent seine Tor-Premiere in der DEL feiert.

Marco Sternheimer als Beobachter seiner Augsburger Panther auf der Tribüne.  
Foto: Siegfried Kerpf

Das AEV-Aufnahmeritual hat Sternheimer beim Dolomitencup hinter sich gebracht

In der Umkleide sitzt das AEV-Talent neben dem Supertechniker Drew LeBlanc. Nach dem Trainingsende üben sie zusammen spezielle Schüsse oder die Scheiben-Annahme. „LeBlanc erklärt mir viele Sachen, die ich noch besser machen kann“, erzählt Sternheimer. Zusammen mit John Rogl geht er immer als Letzter vom Eis. Denn die Jung-Profis müssen die Scheiben einsammeln. Bei Auswärtsspielen helfen die Eishockey-Azubis den Betreuern die Taschen in die Kabine zu schleppen oder die Musikanlage aufzubauen. Das Aufnahmeritual hat er beim Dolomitencup 2017 in Südtirol hinter sich gebracht: „Ich musste in einer Bar etwas singen oder einen Witz erzählen. Da mein Englisch nicht so gut ist, habe ich mich fürs Singen entschieden.“

Christoph Ullmann hat seinen Vertrag bei den Augsburger Panthern verlängert. Vor allem in Unterzahl ist er nahezu unersetzbar.
26 Bilder
So sieht das Panther-Team in der Saison 2018/19 aus
Foto: Siegfried Kerpf

Inzwischen zählt der Angreifer zum Stammpersonal der Panther. Da der kanadische Angreifer Adam Payerl wegen seiner fünften großen Strafe im heutigen Auswärtsspiel in Mannheim gesperrt ist und außerdem die angeschlagenen Verteidiger Henry Haase und Scott Valentine fehlen, hat Sternheimer seinen Platz sicher. Er steht mit den Kanadiern Sahir Gill und Ex-NHL-Profi Matt Fraser in einer Reihe. Im Heimspiel am Sonntag um 16.30 Uhr gegen München wartet die nächste Spitzenmannschaft. Das Ziel: mit den Panthern den Höhenflug fortsetzen. Vor dem Adler-Riesen Dennis Reul zeigt er immer noch Respekt, aber Marco Sternheimer weiß, dass er auch gegen die Brocken inzwischen bestehen kann.

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